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Super League Vaduz düpiert YB

Vaduz ist im Stade de Suisse zu einem glückhaften 1:0-Sieg gekommen. Die Berner erhielten damit die Quittung für ihr mangelndes Durchsetzungsvermögen im Abschluss.

Legende: Video «Spielbericht YB - Vaduz» abspielen. Laufzeit 4:55 Minuten.
Aus sportpanorama vom 02.11.2014.

Das Tor fiel völlig entgegen dem Spielverlauf, es sollte die Partie trotzdem zu Gunsten des Aussenseiters entscheiden.

Am Ursprung der Vaduzer Führung stand eine unglückliche Intervention von YB-Torhüter Yvon Mvogo in der 53. Minute. Der 20-Jährige war beim Herauslaufen zunächst zu zögerlich und danach zu ungestüm, so dass er Pak Kwang-ryong von den Beinen holte. Gegen den Penalty von Markus Neumayr blieb Mvogo ohne Abwehrchance.

Vereinsrekord für Vaduz

Die Liechtensteiner bejubelten damit den ersten Treffer überhaupt im Stade de Suisse. Mit dem knappen Auswärtserfolg konnte das Team von Coach Giorgio Contini auch prompt auf den 1. Saisonsieg des FC Luzern reagieren und die Differenz zum Tabellenletzten gleich wieder auf 5 Punkte ausbauen.

Die Vaduzer sind in der Super League nun schon seit 3 Partien ungeschlagen, was Klubrekord bedeutet.

Nach dem Rückstand abgebaut

Derweil hat YB in der Meisterschaft bereits wieder die 3. Niederlage aneinandergereiht. Dabei schien es anfänglich nur eine Frage der Zeit, bis die Berner gegen ultradefensiv eingestellte Vaduzer Kapital aus ihrer drückenden Überlegenheit würden schlagen können. Ab der 15. Minute hatten Yuya Kubo, Guillaume Hoarau und Jan Lecjaks bis zur Pause eine Handvoll Chancen. Obschon die Möglichkeiten immer glasklarer wurden, blieben sie alle ungenutzt.

Unmittelbar nach dem Rückstand waren die Young Boys zu keiner Reaktion mehr fähig. Sie blieben zwar grossmehrheitlich im Ballbesitz, wirkten jetzt aber ideenlos und nicht mehr zwingend. Im Schlussfurioso boten sich dem Heimteam nochmals Chancen zum Ausgleich. Adrian Nikci und Milan Gajic vergaben aber kläglich, und in der 89. Minute lenkte Simone Grippo einen abgewehrten Schuss Moreno Costanzos an den eigenen Pfosten.

Sendebezug: Radio SRF 1, Nachmittagsbulletin, 2.11.14 16:00 Uhr

Legende: Video «Vaduz-Coach Contini und YB-Trainer Forte im Interview» abspielen. Laufzeit 1:43 Minuten.
Aus sportpanorama vom 02.11.2014.

20 Kommentare

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  • Kommentar von Fabio Del Bianco, Spiez
    _Sorry, aber mir fällt nur das Wort "unglaubliches Pech" ein. Bei der Nikci-Chance wars auch Unvermögen. Das Vaduz dieses Spiel 1-0 gewinnt ist ein echter Fussballwitz. Wer selbst Fussball gespielt hat, weiss, dass es solche unglaublichen Spiele gibt. Das YB die "Ar..hkarte" gezogen hat, ist bezeichnend.
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  • Kommentar von YB forever, Wankdorf
    YB-Niederlage = verfehlte Personalpolitik (die Besten werden immer sofort verkauft), unprofessionelle Einstellung bei einigen Spielern, verfehlte Lobeshymnen nach dem überschätzten Napoli-Heimspiel, falsche Spieler (Nuzzolo) ausgewechselt. In der Stimmung eines gemütlichen Sonntagnachmittags wurde der Ball gestern die meiste Zeit nur hinten herumgeschoben (falsche Taktik!). Bei eigenem Ballbesitz sind alle YB-Spieler stillgestanden und haben bewundernd dem Ballführenden zugeschaut. Bravo Vaduz!
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  • Kommentar von Yb fan, Bern
    Die gebrūder rhis sind ja investoren von yb wie wāre es wenn sie von ihren 1,75 millarden mal etwas fūr einen effizienten stūrmer ausgeben
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    1. Antwort von YB forever, Wankdorf
      Das Problem ist, dass kein Top-Stürmer zu YB will. YB hat's so weit gebracht, dass es sportlich unattraktiv ist. Hat YB mal nach Jahren selbst ein Talent entdeckt, dann wird es gleich beim ersten ausländischen Angebot verkauft. YB ist höchstens "Sprungbrett" (Dumbia, Yappi, Lulic, Zverotic, etc.). Eine stabile, eingespielte Truppe gibt es nie. Und der Aderlass wird weitergehen (Sanogo, Hoarau). Keine Qualität - keine Titel. Hoffentlich haben's die Verantwortlichen in der "Loser-Lounge" gehört!
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