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Insta-Live mit Abassia Rahmani
Aus Sport-Clip vom 08.04.2020.
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Para-Athletin im Insta-Live Abassia Rahmani: «Man hat nur dieses eine Leben»

Im Instagram-Interview spricht Abassia Rahmani über ihre Behinderung, ihre Karriere und die sportliche Zukunft.

Die Geschichte von Abassia Rahmani ist nicht nur die einer erfolgreichen Athletin. Es ist auch die Geschichte einer Frau, die nach einem schweren Schicksalsschlag ihre Lebensfreude nicht verlor und sich zurückkämpfte.

Wenn man 16 Jahre alt ist, fragt man sich schon: ‹Ist das jetzt schon alles gewesen?›

«Klar im ersten Moment ist es einfach scheisse. Wenn man 16 Jahre alt ist, fragt man sich schon: ‹Ist das jetzt schon alles gewesen?›» Was mit einfachen Grippesymptomen begann, veränderte vor 11 Jahren das Leben von Rahmani. Die Zürcherin musste ins Spital eingeliefert werden, wo eine bakterielle Blutvergiftung diagnostiziert wurde. Um ihr Leben zu retten, mussten die Ärzte beide Unterschenkel amputieren.

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Aus dem Archiv: Rahmani im Portrait
Aus 10vor10 vom 28.08.2019.
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Die ersten Monate nach dem Schicksalsschlag waren die schwierigsten für Rahmani: «Natürlich fragt man sich in einem solchen Moment oft, warum es gerade einen getroffen hat.» Wie schaffte sie es, ihre Lebensfreude wieder zu finden? «Man muss sich einfach bewusst werden, dass man nur dieses eine Leben hat», so die 27-Jährige.

Fünf Jahre nach den Amputationen begann die schon immer sportlich aktive Rahmani mit dem Behindertensport. «Nach meinen ersten richtigen Wettkampf war mir klar, dass ich Profi-Sportlerin werden will.» Mittlerweile gehört sie zu den besten Para-Athletinnen der Schweiz.

Wie alle anderen Sportler auch, ist Rahmani aufgrund des Coronavirus derzeit in ihren Trainingsmöglichkeiten eingeschränkt. Speziell Angst vor dem Virus habe sie wegen ihrer Vorgeschichte nicht: «Ich habe schon einmal eine Ausnahmesituation erlebt, das kann helfen. Man muss sich einfach durchbeissen.»

Grosses Ziel

Da wegen der Corona-Pandemie die Paralympics abgesagt wurden und auch die Durchführung der EM auf der Kippe steht, hat sich Rahmanis sportliche Planung verschoben. Doch das grosse Ziel bleibt gleich: Die Teilnahme an den Paralympischen Spielen in Tokio 2021.

Im Instagram-Interview mit Olivier Borer sprach Rahmani zudem über ...

  • ... den Umgang mit dem allgemeinen Interesse an ihrer Behinderung.
  • ... die unfreiwillige Umstellung von 200 m auf 100 m.
  • ... den Unterschied zwischen ihren normalen Prothesen und den Blades für den Sport.

SRF zwei: sportpanorama, 29.03.2020, 18:30 Uhr;

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