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Olympia doch ohne Coleman
Aus sportflash vom 16.04.2021.
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Wegen Anti-Doping-Verstössen Weltmeister Coleman verpasst Olympia trotz reduzierter Sperre

Der Amerikaner Christian Coleman verpasst wegen Verstössen gegen die Anti-Doping-Regeln die Olympischen Spiele in Tokio (23. Juli bis 8. August).

Zwar hat der Internationale Sportgerichtshof TAS die Sperre gegen Christian Coleman in einem Berufungsverfahren von 24 auf 18 Monate reduziert, gleichwohl verpasst der US-Amerikaner die Olympischen Spiele in Tokio von diesem Sommer. Denn die Suspendierung läuft erst im November 2021 aus.

Drei Verstösse gegen die Meldepflicht

Bei seiner Entscheidung stellte das TAS fest, dass Coleman 2019 tatsächlich innerhalb von zwölf Monaten drei «Verstösse gegen die Meldepflicht» begangen hat. Das Gericht kam aber zum Schluss, dass der «Grad der Nachlässigkeit» des Sprinters geringer war, als zuvor von der unabhängigen Integritätskommission AIU des Leichtathletik-Weltverbands World Athletics eingeschätzt – deshalb die Reduzierung der Sperre.

Die AIU hatte Coleman, der 2019 bei der WM in Doha 100-m-Gold gewonnen hatte, im vergangenen Oktober zunächst für zwei Jahre gesperrt – dagegen hatte er vor dem TAS Berufung eingelegt und seine Unschuld beteuert.

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Aus dem Archiv: Coleman gewinnt WM-Gold über 100 m
Aus sportlive vom 28.09.2019.
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