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Neue Hoffnung in Hinwil Aufbruchstimmung beim Sauber-Team

Neuer Fahrer, neues Auto, neuer Mut: Der Hinwiler Rennstall steigt zuversichtlich in die neue Saison.

Die Sehnsucht nach einer Leistungssteigerung ist gross beim Sauber-Team. Frédéric Vasseur, der im vergangenen Juni als Teamchef die Nachfolge der freigestellten Monisha Kaltenborn angetreten hat, definiert die Ziele konkret. «Wir müssen unseren Rückstand verkürzen und unsere Performance während der Saison stetig verbessern», sagt der Franzose.

Neue Philosophie beim Autobau

Dafür sind sie im Zürcher Oberland beim Bau des neuen Autos neue Wege gegangen. «Aus technischer Sicht ist die Philosophie des C37 im Vergleich zum Vorgängermodell eine andere», sagt der Technische Direktor Jörg Zander. Signifikante Veränderungen nahmen die Ingenieure vor allem beim aerodynamischen Konzept vor.

An den finanziellen Ressourcen sollte die Weiterentwicklung nicht mehr scheitern. Seit die Waadtländer Longbow Finance SA im Juli 2016 im Auftrag der schwedischen Industriellen-Familie Rausing den Rennstall käuflich erworben hat, stehen genügend Mittel zur Verfügung. Geld wird auch laufend in zusätzliches Personal investiert. Rekrutiert werden neue Arbeitskräfte primär für die Aerodynamik-Abteilung.

Ein Neuer im Cockpit

Das Personal in den Cockpits ist zur Hälfte neu. Marcus Ericsson konnte dank seinen schwedischen Landsleuten, auf deren Unterstützung er seit Jahren zählen kann, seinen Platz als Stammfahrer halten. Im anderen Auto nimmt anstelle des Deutschen Pascal Wehrlein neu der Monegasse Charles Leclerc Platz.

Der Neuling, der sein Talent in den vergangenen zwei Jahren mit den Titelgewinnen in der GP3-Serie beziehungsweise in der Formel 2 mit Nachdruck bestätigt hat, entstammt der Nachwuchsabteilung von Ferrari, womit die Zusammenarbeit zwischen den beiden Equipen noch einmal vertieft wurde.

Legende: Video Leclerc: Der Neue hinter dem Sauber-Steuer abspielen. Laufzeit 02:12 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 20.03.2018.

Sendebezug: Radio SRF 1, Morgengespräch mit Michael Stäuble, 06:20 Uhr, 22.03.2018

2 Kommentare

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