Vettels Rempler hat keine weiteren Konsequenzen

Der Automobil-Weltverband hat entschieden: Die Attacke von Sebastian Vettel auf Lewis Hamilton beim GP Aserbaidschan zieht keine weitere Strafe nach sich.

Video «Der unrühmliche Zwischenfall von Vettel» abspielen

Der unrühmliche Zwischenfall von Vettel

0:59 min, vom 25.6.2017

Vettel war Hamilton vor 8 Tagen absichtlich ans linke Vorderrrad gefahren, weil er fälschlicherweise glaubte, der Brite habe ihn ausgebremst. Die Rennleitung hatte dem Deutschen eine 10-Sekunden-Strafe und 3 Punkte im Strafregister aufgebrummt. Der Automobil-Weltverband FIA nahm nach dem GP zusätzliche Ermittlungen auf.

«Geburtstagsgeschenk» für Vettel

Just an seinem 30. Geburtstag musste der Ferrari-Pilot im Hauptquartier in Paris erscheinen. Mit für ihn glücklichen Folgen: Vettel musste sich für die umstrittene Aktion lediglich entschuldigen. Er übernehme die «volle Verantwortung» für den Vorfall.

FIA-Präsident Jean Todt liess Milde walten und betonte, der Fall solle ohne weitere Konsequenzen geschlossen werden. Der ehemalige Ferrari-Geschäftsführer sprach indes auch eine Warnung aus: Bei erneutem Fehlverhalten Vettels werde der Fall sofort vor das Internationale Tribunal gebracht.

Ist das milde Urteil gerechtfertigt?

  • Ja, etwas Härte gehört zur Formel 1

    40%
  • Nein, Vettels Verhalten muss härter sanktioniert werden

    59%
  • 2761 Stimmen wurden abgegeben