Weirather und der besondere Ansporn

Letzte Saison war Tina Weirather in den Speed-Disziplinen die grosse Aufsteigerin. In diesem Winter kam die Liechtensteinerin noch nicht richtig auf Touren, was ihr aber bezüglich der WM nicht ungelegen kommt. Ein Kindheitstraum spornt sie zusätzlich an.

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Schladming: 3 Fragen an Tina Weirather

1:00 min, vom 4.2.2013

Edelmetall hat Tina Weirather schon in 5-facher Ausführung. 2 Mal Gold und 3 Mal Silber holte die Liechtensteinerin - an den Junioren-Weltmeisterschaften zwischen 2006 und 2009. Nun soll es auch bei den «Grossen» klappen, ausgerechnet in Schladming. Hier triumphierte vor 31 Jahren Vater Harti in der WM-Abfahrt.

«Der Papa hat es mir vorgemacht, jetzt liegt es an mir», sagt Weirather, fügt aber im gleichen Atemzug an: «Wenn ich im Starthaus stehe, nützt mir das nicht viel. Aber logisch, es ist ein Kindheitstraum, hier gut zu fahren.»

Gefallen an der Aussenseiterrolle

Nach einer formidablen letzten Saison mit 5 Podestplätzen in den Speed-Disziplinen läuft es derzeit noch nicht ideal. «Ich bin noch nicht auf Touren gekommen», meint die 23-Jährige. Ein Podiumsplatz (3.) und zwei weitere Top-10-Klassierungen resultierten in diesem Winter.

Doch Weirather hadert nicht, im Gegenteil: «Ich bin ganz glücklich mit der Aussenseiterrolle. Das Wichtigste ist, dass ich gut in Form bin - und das bin ich. Deshalb liegt viel drin.»