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Ski Alpin Schweiz gewinnt Team-Event

Die Schweizer Equipe hat den Team-Event beim Saisonfinal auf der Lenzerheide gewonnen. Das Quartett setzte sich knapp gegen die USA durch und gewann zum ersten Mal überhaupt einen Team-Wettkampf. Den dritten Rang sicherte sich Österreich.

Im Kampf um den Sieg sorgten Wendy Holdener gegen Julia Mancuso und Reto Schmidiger gegen Tim Jitloff für die Schweizer Punkte. Luca Aerni (gegen David Chodounsky) und Denise Feierabend (gegen Olympiasiegerin Mikaela Shiffrin) mussten sich in ihren Duellen zwar geschlagen geben, schliesslich setzten sich die Schweizer dank der besseren Zeit aber mit 0,14 Sekunden Vorsprung durch.

«Der Team-Event macht extrem Spass. Als Mannschaft kommt man da in einen richtigen Rausch, das hat uns heute sicher geholfen», so Holdener stellvertretend für die Schweizer Mannschaft.

Den 3. Platz sicherte sich Österreich, das sich im kleinen Final in der Endabrechnung ebenfalls dank der besseren Zeit gegen Italien durchsetzte.

Finalqualifikation dank schnellen Zeiten

Im Halbfinal hatte sich das Schweizer Quartett gegen Italien durchgesetzt. Holdener (gegen Chiara Costazza) und Schmidiger (gegen Roberto Nani) setzten sich auf dem blauen, deutlich schnelleren Kurs jeweils durch. Schliesslich zogen die Schweizer dank der um 0,99 Sekunden besseren Zeit in den Final ein.

Im Viertelfinal hatten sich die Schweizer ebenfalls dank Siegen von Holdener und Schmidiger und der besseren Zeit gegen Deutschland durchgesetzt.

Erster Sieg in einem Mannschafts-Wettkampf überhaupt

Für die Schweiz ist es der erste Sieg in einem Team-Wettkampf. Zwar haben die Schweizer bisher zweimal einen Final erreicht, sowohl in Garmisch 2010 als auch 2012 in Schladming hatten die Swiss-Ski-Vertreter aber jeweils im letzten Duell eine Niederlage einstecken müssen.

Resultate:

Team Event: 1. Schweiz. 2. USA. 3. Österreich. 4. Italien. 5. Frankreich, Schweden und Deutschland.

Final: Schweiz - USA 2:2 (Schweiz dank besserer Zeit).Wendy Holdener s. Julia Mancuso. Luca Aerni u. David Chodounsky. Denise Feierabend u. Mikaela Shiffrin. Reto Schmidiger s. Tim Jitloff.

Kleiner Final: Österreich - Italien 2:2 (Österreich dank besserer Zeit)

11 Kommentare

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  • Kommentar von René, St.Gallen
    @D. Morales Dies war eine grosse Ausnahme. Vorher war es noch nie der Fall, dass alle Sieger auf dem gleichen Kurs erfolgreich waren. Die Möglichkeit soll gegeben sein, z.B. nach allen 1/4-Finals den Kurs leicht zu verändern. Dem Kurssetzer generell die Schuld zu geben, finde ich vermessen. Das Gelände schien auch leicht unterschiedlich zu sein. Im nicht steilen Mittelteil, während einigen Toren, könnte der blaue Kurs weniger flach gewesen sein. Dementsprechend kann mehr Tempo generiert werden.
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  • Kommentar von Markus Heusser, Baar
    Wenn sollen diese Rennen eigentlich noch interessieren? Die Olympischen Spiele sind vorbei und die Luft draussen.
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  • Kommentar von Daniel Morales, Uzwil
    Grundsätzlich finde ich den Teamevent eine gute Sache. Wenn aber von 32 Duellen immer der Fahrer auf dem blauen Kurs gewinnt dann sollte man den Kursstecker in die Wüste schicken. Aerni und Feierabend hätten heute genauso gut zuhause bleiben können. Stattdessen hätte man auch zwei Skifahrer auswählen können, die gerade in der Lenz Skifahren waren. Schade, so verkommt der Teamevent halt doch zum Plauschevent.
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