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Weltcup Männer Der letzte Sieger des Ski-Winters heisst Andre Myhrer

Die letzte Entscheidung im Ski-Winter ist gefallen: Andre Myhrer aus Schweden gewinnt den Slalom beim Weltcup-Final in Aspen. Als bester Schweizer klassierte sich Luca Aerni auf Rang 10.

Das Podest

  • 1. Andre Myhrer (Sd)
  • 2. Felix Neureuther (De) +0,14
  • 3. Michael Matt (Ö) + 0,15

Das letzte Podest in der Weltcup-Saison 2016/17 ist ein überraschendes: Andre Myhrer feiert seinen ersten Sieg in diesem Winter und seinen 6. Triumph in einem Slalom überhaupt. Felix Neureuther und Michael Matt können beim letzten Saisonrennen ebenfalls über einen Podestplatz jubeln.

Legende: Video Hirscher vergibt Sieg im Schlussabschnitt abspielen. Laufzeit 0:58 Minuten.
Aus sportlive vom 19.03.2017.

Nach dem ersten Lauf lag Marcel Hirscher, der die kleine Kristallkugel für den Slalom-Weltcup bereits vor dem Rennen gewonnen hatte, deutlich in Führung.

Im zweiten Durchgang schien der Österreicher einem sicheren Sieg entgegen zu fahren, eher er sich im untersten Streckenteil einige Fehler zu viel leistete und auf Rang 4 zurückfiel. Für den Gesamtweltcupsieger und Doppel-Weltmeister von St. Moritz geht eine insgesamt grandiose Saison damit mit einer kleinen Enttäuschung zu Ende.

Die Schweizer

  • 10. Luca Aerni + 0,88
  • 15. Daniel Yule + 1,07

Luca Aerni erreichte mit Rang 10 immerhin sein drittbestes Saisonresultat. Der Kombinations-Weltmeister vermochte vorab im 1. Lauf zu überzeugen, als er mit einer hohen Startnummer weniger als eine Sekunde auf Hirschers Bestzeit verlor. Im 2. Durchgang konnte Aerni seine Position verteidigen.

Daniel Yule, eher ein Spezialist für steiles und eisiges Gelände, tat sich im Frühlingsschnee von Aspen schwer. Der Walliser kam schon im 1. Durchgang nicht auf Touren und konnte sich im 2. Durchgang nicht mehr verbessern. Als 15. reichte es immerhin hauchdünn in die Punkteränge.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 19.03.2017, 17:00 Uhr

8 Kommentare

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  • Kommentar von Held Tobias (kick_tt)
    Immer wieder schade wenn eine Skisaison zu Ende geht, aber die Vorfreude auf die Nächste wird riesig sein:))
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    1. Antwort von E. Waeden (E. W.)
      Stimmt! Und das Swiss-Ski-Team ist auf einem sehr guten Weg & hat es drauf. Kluge Menschen sagen:" Guter Ding will Weile haben."
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  • Kommentar von Stefan Perner (s.perner)
    Die Herren stagnierten mir leider etwas in dieser Saison. Ausser M.Caviezel und mit Ansätzen Meillard hat keiner wirklich einen Schritt vorwärts machen können. Potential wäre da, die Trainingsmöglichkeiten auch. Am Wille und wohl auch am Teamzusammenhalt scheint es mir noch zu fehlen.
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    1. Antwort von E. Waeden (E. W.)
      Meine, alle die im WC starten haben den Willen zu siegen. Und am Teamzusammenhalt liegt es auch nicht, denn dieser ist da, auch wenn sich innerhalb einzelne Grüppchen bilden. Ist dort, wie im wahren Leben auch. Und z. B. Shiffrin durch ihr Team inkl. Mutter von allen anderen abgeschottet wird, Hirscher mit eigenem Team im Team auch nicht der Teamplayer ist, spielt der Teamzusammenhalt auch nur eine Nebenrolle, weil sie ja bei den Rennen dann Einzelkämpfer/Innen sind.
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    2. Antwort von Daniele Röthenmund (gerard.d@windowslive.com)
      Sorry aber ich weis nicht was sie gesehen haben diese Saison. Ich habe sehr viele Vorschritte gesehen. Ich habe ebenso die Mannschaft hart kritisiert, bin aber nicht so Blind das ich die Fortschritte nicht sehe. Im Slaom haben wie Aerni der einen grossen Sprung gemacht hat aber es ist auch Schmidiger wieder aufgetaucht. Wenn alles Gesundheitlich gut läuft, werden wir nächstes Jahr, und davon bin ich Überzeugt mindestens 4 Athleten im Final haben und wenn Odermatt zurückkehrt ebenso viele im RS.
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    3. Antwort von Daniele Röthenmund (gerard.d@windowslive.com)
      2.Teil. Auch in den Speedteam sehe ich Vortschritte besonders bei Hintermann & Kryenbühl, auch mani zeigte leichte aufwärts Tendenz, Weber und Küng hatten einen schlechte Saison, auch janka wusste nicht immer zu Überzeugen, bleibt Feuz, der da ist wenn es ihn braucht. Vielleicht gab es weniger Petersplätze doch in der breite ist das Team grösser geworden und das lässt hoffen für die nächsten Jahre wieder die Nr. 1 zu werden.
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  • Kommentar von markus kohler (nonickname)
    Vor einigen Jahren sprach man bei Swiss Ski davon bis 2017 ein starkes Team aufgebaut zu haben. Davon hat man bis auf den WM Titel von Feuz wenig gesehen. Bis auf die USA und Kanada sind alle andern Teams zig Mal stärker bestückt. Siege in Einzelrennen Fehlanzeige, keine Chance bei den Disziplinenwertungen und beim Gesamt-WC sind die Schweizer Statisten. Die WM Resultate täuschen leider und haben dazu geführt, dass wieder nichts unternommen wird. Zukünftige Pleiten sind so vorprogrammiert.
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    1. Antwort von Stefan Perner (s.perner)
      Rang 3 in der Nationenwertung scheint mir nicht eine schlechte Ausbeute. Vor drei Jahren war es noch Platz 6! Zudem stellt SwissSki eines das jüngste Team überhaupt, kaum Athleten sind über 30. Zugegeben ich hätte an der Spitze auch etwas mehr erwartet, aber die vielen "jüngeren" Athleten unter 25 versprechen doch etwas.
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