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Fanara mit Podest-Rekord Hirscher König am «Chuenisbärgli» – Schweizer solide

In Adelboden rückt Marcel Hirscher die Riesenslalom-Hierarchie wieder zurecht. 3 Schweizer überzeugen.

Das Podest

  • 1. Marcel Hirscher (Ö) 2:26,54
  • 2. Henrik Kristoffersen (No) +0,71
  • 3. Thomas Fanara (Fra) +1,04

Marcel Hirscher feilt weiter an seinem Erbe: 8 Siege und 15 Podestplätze am «Chuenisbärgli» sind Rekord. Heuer benötigte es einen Exploit im 2. Lauf für seinen insgesamt 66. Weltcup-Sieg – und Hirscher lieferte.

Mit einer sensationellen Fahrt im Schlusshang distanzierte er einen nicht fehlerlosen Henrik Kristoffersen um über 7 Zehntel. Der Norweger klagte im Ziel über Krämpfe während der Fahrt. Hirscher steht damit nach seinem «Ausrutscher» in Saalbach wieder zuoberst auf dem Riesen-Treppchen.

Für ein kleines Ausrufezeichen sorgte Thomas Fanara. Der 37-jährige Franzose machte im 2. Durchgang 3 Plätze gut und ist neu der älteste Fahrer auf einem Riesenslalom-Podest.

Die Schweizer

  • 9. Gino Caviezel +2.59
  • 10. Marco Odermatt +2,68
  • 14. Loic Meillard +3.84

Die lange Schweizer Podest-Durststrecke dauert an. Die 3 Schweizer im 2. Durchgang konnten zwar nicht um die Top-Plätze mitreden, zeigten aber dennoch ansprechende Leistungen.

Als Schnellster fuhr Gino Caviezel auf Platz 9. Es ist sein persönliches Bestresultat in diesem Winter und bereits der 4. Top-15-Platz. Aufhorchen liess auch Youngster Marco Odermatt. Nach einem entfesselten 2. Lauf leuchtete für den Nidwaldner vor begeistertem Heimpublikum im Ziel die grüne 1 auf. Am Ende reichte es ebenfalls knapp für die Top 10.

Das durchaus solide Schweizer Ergebnis rundete Loic Meillard als 14. ab. Der 22-Jährige konnte nicht mehr ganz an seinen Exploit von Saalbach anknüpfen.

Kurioses rundherum

Das «Chuenisbärgli» birgt seine Tücken. Um den schwierigen Hang zu bewältigen, hatte jeder so seine eigenen Vorgehensweisen ...

So geht es weiter

Bereits am Sonntag steht an gleicher Stätte noch der Slalom an. Anschliessend zieht der Männer-Tross weiter nach Wengen, wo nächstes Wochenende unter anderem die legendäre Lauberhorn-Abfahrt auf dem Programm steht.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 12.01.19, 10:15 Uhr

11 Kommentare

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  • Kommentar von Thomas Müller (ThomMueller)
    Echt jetzt das Thema Doping?! Einfach ein Ausnahme-Könner wie es vielen in der Weltcup-Geschichte gegeben hat: Zurbriggen, Schneider, Girardelli, Stenmark, Maier, Vonn, Thöni, Kjus, Götschl, Schild...
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  • Kommentar von Lars Koller (Lasse)
    Drei Schweizer überzeugen? NEIN! Sehe ich anders. Odermatt überzeugte. Caviezel solide und bringt daa was man von ihm erwarten konnte. Meillard zerbrach (wohl) am Druck und enttäuschte gemessen an seinen Möglichkeiten. Aber da wächst was heran. Freue mich!
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    1. Antwort von Erich Singer (liliput)
      Wo steht das die Schweizer "überzeugt" haben? Von einer "soliden" Leistung ist die Rede.
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    2. Antwort von Hans Muff (Hans Muff)
      @Erich Singer: Zweiter Satz nach dem Titel: „3 Schweizer überzeugen.“
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    3. Antwort von Joel Benz (J.Benz)
      Kann ich nur unterschreiben. Ich bin auch nicht überrascht. Er hat sich erst seit kurzem in den Reigen der besten 7 heraufgearbeitet und seinen ersten Podestplatz in dieser Disziplin erreicht, was ja grossartig ist. Aber leider wurde er danach, vorallem in der Woche vor den Heimrennen, medial sehr gehyped, was die Erwartungen an ihn noch höher trieb. Man darf nicht vergessen: Er ist erst 22 und noch nicht allzu lange im Weltcup dabei! Er wollte heute für uns gut fahren und verkrampfte total.
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  • Kommentar von Nico Siegfreed (Poitch)
    Wenn Leute jeweils behaupten, Hirscher oder Shiffrin hätten ihren Erfolg dem Doping zu verdanken.. dann muss ich einfach lachen. Diese Rennen ist ein gutes Beispiel: spätestens im 2. Lauf sieht jeder Laie auf Anhieb, dass jede einzelne Bewegung, die dieser Mann macht, sich in einer völlig anderen Dimension abspielt. Technik, Mentalität und Attitude kannst du nicht dopen! Einfach unfassbar, der Typ.
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    1. Antwort von Beat Bachmann (B77)
      also, ich behaupte nicht das sie das tun und ich bin auch kein doping experte... aber, doping nimmt man nicht um technik, menthales oder phyis aufzubauen, sondern um die pausen zwischen den trainings zu verkürzen, und somit mehr und länger zu trainieren... und somit indirekt eben doch in all diesen punkzlten besser zu werden als die konkurrenz, welche die gleiche grundvoraussetzungen hätte...
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    2. Antwort von Josef Graf (Josef Graf)
      Herr Bachmann, inhaltlich stimme ich Ihnen mit einer Ausnahme zu: Doping nimmt man sehr oft, um eine bessere Physis aufzubauen, wenn Sie mit "phyis" wirklich Physis meinen, das heisst die körperlichen Voraussetzungen (in erster Linie Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit).
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    3. Antwort von Nico Siegfreed (Poitch)
      Gut, das sind Argumente. Dass ein paar mehr Trainings einen derart grossen und konstanten Vorsprung gegenüber allen anderen generieren könnten, glaube ich trotzdem nicht. Und wenn doch, dann haben wohl die Ärzte den Pokal fürs beste Doping der Welt verdient.
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    4. Antwort von Claudio Münger (Clöidu)
      Ja, Shiffrin und Hirscher sind wirklich gute Fahrer dass stimmt. Sehr gute sogar. Aber wenn jetzt Shiffrin und Hirscher eine andere Nationalität hätten, russisch z.B., würden alle von Doping sprechen. Damit will ich jetzt nicht sagen dass diese zwei dopen oder gedopt haben, ich wollte nur auf etwas hinweisen.
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    5. Antwort von Nico Siegfreed (Poitch)
      Hart aber wahr, Claudio!
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