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Weltcup Männer Feuz nur von Svindal überflügelt

Beat Feuz hat bei der Abfahrt von Beaver Creek Rang 2 belegt. Aksel Svindal eroberte seinen 6. Weltcup-Sieg auf der «Birds of Prey».

Das Podest

  • 1. Aksel Svindal (No) 1:40,46 Minuten
  • 2. Beat Feuz (Sz) +0,15 Sekunden
  • 3. Thomas Dressen (De) +0,49 Sekunden

In seiner 2. Abfahrt nach fast einjähriger Verletzungspause fand Aksel Svindal schon wieder den Weg zuoberst aufs Siegertreppchen. Der Norweger stellte mit Startnummer 1 eine Marke auf, an die keiner seiner Konkurrenten herankam. Für den 34-Jährigen, der bei der Abfahrt von Lake Louise Dritter geworden war, ist es in Beaver Creek bereits der 6. Weltcupsieg, womit er den Rekord von Hermann Maier egalisierte.

Beat Feuz.
Legende: Weiter im Hoch Beat Feuz fuhr auch in Beaver Creek aufs Podest. Reuters

Svindal am nächsten kam Beat Feuz. Der Sieger der 1. Saisonabfahrt handelte sich bereits im ersten Streckenteil über 4 Zehntel Rückstand ein – diese Hypothek erwies sich als zu gross, um Svindal zu überflügeln. Der Abfahrtsweltmeister von 2017 machte zwar kontinuierlich Zeit gut, aber im Ziel lag er 15 Hundertstel hinter dem Norweger. «Ich bin zufrieden, wie ich in der Abfahrt Ski fahre», bilanzierte Feuz.

Seine Podestpremiere feierte überraschend Thomas Dressen. Der 24-jährige Deutsche, dessen Weltcup-Bestresultat bisher ein 6. Platz gewesen war, wurde mit 0,49 Sekunden Rückstand Dritter.

Die Schweizer

  • 13. Mauro Caviezel +1,18 Sekunden
  • 28. Gilles Roulin +1,97 Sekunden
  • 29. Marc Gisin +2,02 Sekunden

Zweitbester Schweizer war Mauro Caviezel. Der Bündner startete ausgezeichnet, im Ziel lag er eine gute Sekunde hinter Svindal, womit er die Top Ten knapp verpasste.

Legende: Video Die Fahrt von Patrick Küng abspielen. Laufzeit 01:53 Minuten.
Aus sportlive vom 02.12.2017.

Patrick Küng, der vor zweieinhalb Jahren an dieser Stätte WM-Gold erobert hatte, warf mit seiner Fahrt Fragezeichen auf. Der Glarner verlor über 2 Sekunden auf Svindal und verpasste gar die Weltcup-Punkte.

Ebenso ausserhalb der Punkte klassierten sich Urs Kryenbühl, Gian Luca Barandun, Ralph Weber, Nils Mani und Stefan Rogentin.

Ehre für Miller und Rahlves

Vor der Abfahrt teilten die Organisatoren mit, dass Teile der Piste Bode Miller und Daron Rahlves benannt werden. Künftig wird es die Abschnitte «Miller's Revenge» und «Rahlves' Roll» geben. Miller gewann die Abfahrt auf der «Birds of Prey» 2004, 2006 und 2011; Rahlves feierte auf der «Birds of Prey» 2 Abfahrtssiege.

Das weitere Programm

Am Sonntag steht in Beaver Creek der 1. Riesenslalom des Winters an, nachdem das Männer-Rennen beim Saisonprolog in Sölden wegen eines Sturms hatte abgesagt werden müssen.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 2.12.2017, 18:55 Uhr

15 Kommentare

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  • Kommentar von Franziska Iseli (Franziska)
    Könnte jemand Hofmänner und Girardelli erklären, wie man "Abyss" ausspricht, die Betonung ist auf der zweiten Silbe...
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  • Kommentar von Philipp Braccini (webraser)
    Ich vermisse Bernhard Russi! Ist einfach nicht mehr das Gleiche! Naja... vielleicht auch Gewöhnungssache! Zum Glück haben wir auf der Frauenseite noch Bond und Billeter! The double B is fantastic! Mag die beiden! Kompetent und symphatisch!
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  • Kommentar von Marco Lee (Marco Lee)
    Es ist mir immer wieder ein Rätsel, was die FIS mit dieser "neuen" Startreihenfolge bezwecken will. Nach 3 Fahrern sind die Endplätze 1 und 2 vergeben, die Rennen allgemein meist nach ein paar wenigen Fahrern entschieden. War ja eine schöne Fahrt von Svindal, aber ohne Referenz unglaublich langweilig. Die Spannung ist grösstenteils raus. Bitter, aber wahr: "früher war alles besser"
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