Französischer Triumph in der Kitzbühel-Kombi

Dreifach-Sieg für Frankreich dank Alexis Pinturault, Victor Muffat Jeandet und Thomas Mermillod Blondin. Carlo Janka verpasst das Podest als 4. knapp.

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Die Siegesfahrt von Alexis Pinturault

1:14 min, vom 22.1.2016

Das Podest

  • 1. Alexis Pinturault (Fr)
  • 2. Victor Muffat Jeandet (Fr) + 0,89
  • 3. Thomas Mermillod Blondin (Fr) + 0,92

Die Franzosen feierten in der Kombi von Kitzbühel (bestehend aus Super-G und einem Slalom-Lauf) einen Dreifach-Sieg. Topfavorit Alexis Pinturault nutzte seine gute Ausganslage und gewann das Rennen zum dritten Mal in Folge. Seit die Kombination am Hahnenkamm im neuen Format gefahren wird, hiess der Sieger somit immer Pinturault.

Super-G-Sieger Aksel Svindal musste seine Ambitionen nach einem Torfehler begraben. Sein norwegischer Team-Kollege Kjetil Jansrud, Sieger der Kombi von Wengen, fiel nach einem schlechten Slalom-Lauf weit zurück.

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Hirschers fataler Einfädler im Kombi-Slalom

1:25 min, vom 22.1.2016

Nichts wurde es mit der Aufholjagd von Marcel Hirscher, der im Super-G den 23. Rang belegt hatte. Der Österreicher fädelte bei einem Slalom-Tor ein und wurde disqualifiziert.

Die Schweizer

  • 4. Carlo Janka + 1,00
  • 19. Justin Murisier + 4,44
  • 20. Nils Mani + 4,55
  • 24. Ralph Weber + 5,85
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Carlo Janka kontrolliert am Podest vorbei

1:17 min, vom 22.1.2016

Wie erwartet holte Carlo Janka die beste Schweizer Klassierung in der Kitz-Kombi, der Bündner belegte den 4. Rang. Im Slalom zeigte Janka mit der sechstbesten Laufzeit eine kontrollierte Fahrt, mit der er das Podest um lediglich 0,08 Sekunden verpasste.

Techniker Justin Murisier vergab ein besseres Resultat mit einem Fehler kurz vor dem Ziel. Die Abfahrer Nils Mani und Ralph Weber waren am schweren Ganslernhang erwartungsgemäss chancenlos, Gino Caviezel schied nach Disqualifikation aus.

Die Stimmen

  • Carlo Janka über seinen Slalom: «Es war okay. Wenn ich weiter nach vorne kommen will, dann muss ich im Super-G schneller fahren. Dort lag heute der Hund begraben. Wenn auch der Slalom-Hang hier für uns Hobby-Slalomfahrer oberstes Limit war.»
  • Gino Caviezel zu seinem Out: «Das war eine Herausforderung. Ich habe versucht, nicht mein Leben zu riskieren, sondern die Wellen schön zu fahren. Unten bin ich dann leider auf dem falschen Fuss erwischt worden.»

Das weitere Programm

Nach den beiden Rennen am Freitag wird das Programm in Kitzbühel nahtlos fortgesetzt. Am Samstag steht die Abfahrt auf der Streif auf dem Programm, am Sonntag folgt der Slalom. Einen weiteren Slalom gibt es danach am Dienstag in Schladming.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 22.01.2016, 16:45 Uhr