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Weltcup Männer Hirscher trotzt dem Schneetreiben

Marcel Hirscher gewinnt bei schwierigen Bedingungen den Slalom in Val d’Isère vor Henrik Kristoffersen und André Myhrer. Loïc Meillard wird als bester Schweizer 14.

Legende: Video Hirscher triumphiert im Slalom von Val d'Isère abspielen. Laufzeit 3:03 Minuten.
Vom 10.12.2017.

Das Podest

  • 1. Marcel Hirscher (Ö) 1:41,94
  • 2. Henrik Kristoffersen (No) +0,39
  • 3. André Myhrer (Sd) +0,40

Dichtes Schneetreiben sorgte in den französischen Alpen für eingeschränkte Sicht und schwierige Pistenverhältnisse. Marcel Hirscher kam mit den widrigen Bedingungen am besten zurecht: Zwar lag der Österreicher nach dem 1. Lauf lediglich auf Rang 8. Mit einer glänzenden zweiten Fahrt schaffte der Weltcup-Dominator aber den Sprung an die Spitze.

Legende: Video Meillard rettet die Schweizer Ehre abspielen. Laufzeit 1:05 Minuten.
Vom 10.12.2017.

Die Schweizer

  • 14. Loïc Meillard
  • Out im 2. Lauf: Luca Aerni

Loïc Meillard holte für die Schweizer die Kohlen aus dem Feuer. Der 21-Jährige machte im 2. Lauf trotz einem Schnitzer 11 Plätze gut und wurde 14. Von Zwischenrang 12 war Luca Aerni mit der besten Ausgangslage in Durchgang 2 gestartet. Doch der Berner schied nach aussichtsreicher Zwischenzeit aus.

Bereits im 1. Lauf waren mit Daniel Yule, Reto Schmidiger, Marc Rochat, Sandro Simonet und Justin Murisier gleich 5 Schweizer an den schwierigen Verhältnissen gescheitert. Schmidiger verletzte sich bei seinem Sturz am rechten Knie, eine genaue Diagnose steht noch aus.

Legende: Video Die 5 Schweizer Ausfälle in 29 Sekunden abspielen. Laufzeit 0:29 Minuten.
Vom 10.12.2017.

Das weitere Programm

Nächste Woche gastiert der Weltcup in Gröden. Am Freitag steht ein Super-G auf dem Programm, am Samstag folgt eine Abfahrt. Die Techniker stehen in Alta Badia im Einsatz, wo am Sonntag ein Riesenslalom und am Montag eine Parallel-Riesenslalom stattfindet.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 10.12.2017, 9:20 Uhr

9 Kommentare

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  • Kommentar von Daniele Röthenmund (Daniele Röthenmund)
    Es ist mehr Gold da als man denkt! Wenn man es genau Betrachtet stehen wir besser da als Österreich. Natürlich haben die Österreicher Hirscher, aber dann stehen sie mit Sicherheit nicht besser da. Wenn man genau hinsieht ist die Schweizer Mannschaft sogar breiter Aufgestellt. Es wird vermutlich dieses Jahr noch nicht reichen Österreich zu schlagen. Doch gehe ich die Wette ein das am Saisonfinale mehr Schweizer als Österreicher Teilnehmen werden!
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    1. Antwort von YB Fan (Hopp YB)
      Leider kaum. AUT hat hirscher, matt, feller, schwarz, die es ganz sicher schaffen (sofern Feller 2x das Ziel erreicht), danach Digruber und Hirschbühl, die heute auch überzeugt haben. WIr haben Yule, Aerni und Meillard, die es ziemlich sicher schaffen. Zenhäusern müsste sich bald steigern, Rochat und Simonet konstanter fahren. Wenn Schmidiger Glück hat und es nur eine Bänderdehnung ist, ist es ihm auch zuzutrauen. Mit 4 wäre ich sehr zufrieden, AUT wird kaum weniger als 5 dabei haben
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    2. Antwort von René Ruf (RenéR)
      @YB Teile ihre Meinung insofern. Im Slalom ist AUT breiter aufgestellt. Fürs Saisonfinale der Top 25 sind rund 5,6 Austria-Athleten fähig. Nebst dem WC fährt Marc Rochat sehr konstant. Letzte Saison musste er mit Nr. >50 starten. Da sind Ausfälle und Nicht-Quali's praktisch vorgegeben. Diese Saison konnte er schon mit einer Nr. knapp nach 40 starten. Ab Januar sieht es bei ihm aber wesentlich besser aus. Rochat kann dann jeweils direkt nach den Top 30 ins Rennen eingreifen.
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    3. Antwort von YB Fan (Hopp YB)
      @rene ruf: ich meine bei Rochat aber eher die Konstanz während des Laufs. Bereits in Levi stand er oft kurz vor dem ausscheiden. Bei einfachen Slaloms wie auch zuletzt im Europacup geht das vielleicht auf. Heute in Val d'Isere hätte aber ein wenig rausnehmen müssen, bei dieser Piste und Sicht, denn auch so hätte er sich qualifiziert.. Aber klar, 1 Topresultat und dann platzt der Knoten plötzlich.
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  • Kommentar von Nico Höltschi (Lölli)
    Irgendwie war das heutige Ergebnis zu erwarten. Nach dem Resultat in Levi wurden unsere jungen Fahrer von den Erwartungen der Medien fast erdrückt. Podestplatz, bla bla bla. Wieso mal nicht den Ball flach halten? Yule und Aerni haben alles riskiert, was richtig ist wenn man aufs Podium will. Von den andern hats nur der jüngste, Meillard, geschafft mit Kopf zu fahren. Er scheint schon aus dem Riesen von gestern gelernt zu haben und ohne den Fehler kurz vor dem Ziel wärs auch heute Top 10 gewesen
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  • Kommentar von YB Fan (Hopp YB)
    Yule bis zum Ausfall ca 3/10 vor Gross, Ärni auf dem Weg zu einem tollen Ergebnis, Zenhäusern liegt der Hang nicht, Meillard gut, nun in den top30 der Startliste, Schmidiger ganz bitter, hoffentlich kein Kreuzbandriss:(, Rochat zu viel Risiko, das wäre gar nicht nötig, Simonet mit selbem Fehler wie Yule, ganz schade, er hätte den Speed, Murisier super unterwegs, bei letzter ZZ nur 9/10 zurück, dann ausgeschieden. Nicht alles so gut wie in Levi, nicht alles so schlecht wie heute! Ball flachhalten
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