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Weltcup Männer Hirscher unschlagbar – die Schweizer ohne Exploit

Marcel Hirscher gewinnt in Aspen zum 22. Mal einen Weltcup-Riesenslalom. Der Gesamtweltcupsieger distanziert die Konkurrenz im 2. Durchgang.

Das Podest

  • 1. Marcel Hirscher (Ö)
  • 2. Felix Neureuther (De) +0,53
  • 3. Mathieu Faivre (Fr) +1,19

Hirscher fing im Finaldurchgang Felix Neureuther noch deutlich ab und holte sich damit den 4. Saisonsieg im Riesenslalom; schlechter als Zweiter war er nie. Das Podest komplettierte Matthieu Faivre, der damit im Disziplinenklassement noch Alexis Pinturault überholte und die Saison auf Rang 2 beendete.

Noch ein bisschen schneller als Hirscher war im 2. Lauf lediglich Florian Eisath. Der Italiener machte dank Laufbestzeit nicht weniger als 18 Plätze gut und klassierte sich am Ende als 5. nur knapp neben dem Podest.

Die Schweizer

  • 13. Justin Murisier +2,27
  • 19. Loïc Meillard 2,68
  • 21. Carlo Janka 3,09
  • OUT Gino Caviezel
Legende: Video Caviezel räumt im 1. Lauf nach Highsider-Pirouette alles ab abspielen. Laufzeit 0:49 Minuten.
Vom 18.03.2017.

Bester Schweizer in Aspen war Justin Murisier. Der Walliser, nach dem 1. Durchgang noch auf Top-10-Kurs, büsste drei Plätze ein und landete als 13. knapp in den Punkterängen.

Weniger gut erging es den beiden anderen Athleten aus dem Swiss-Ski-Team: Sowohl der frischgebackene Juniorenweltmeister Loïc Meillard als auch Carlo Janka konnten die Hypothek aus dem 1. Lauf im Finaldurchgang nicht wettmachen und verpassten die Punkte. Gino Caviezel schied schon im 1. Lauf auf spektakuläre Art und Weise aus.

Das weitere Programm

Nur noch ein Rennen steht für die Männer an: Am Sonntag wird in Aspen der letzte Slalomsieger der Saison gesucht. Danach geht es für den Tross in die Ferien.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 18.03.17, 18:30 Uhr

7 Kommentare

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  • Kommentar von Beat Reuteler (br)
    Also nach dem was ich in der Zeitlupe gesehen habe war es bei Caviezel ein Verschneider mit gekreuzten Ski nach Anhängen des Innenski. Das war in meinen Augen kein Highsider. Ich hatte selbst mal so einen inklusive abgerissene Bänder am Schlüsselbein. So sah das aber hier nicht aus. Was denken andere?
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  • Kommentar von E. Waeden (E. W.)
    Für die Athleten/Innen gilt: Schön, dass es euch gibt & wir "Dank" euch tolle Skirennen sehen dürfen. Allen jetzt wohlverdiente Erholung, gute Gesundheit, damit eine optimale Vorbereitung auf die nächste Saison gelingt. Dann gilt wieder: Neue Saison, neues Glück. Hopp Schwiiz! Rockt die Piste! Ihr habt es alle drauf, sonst wärt ihr nicht im WC dabei!
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  • Kommentar von markus kohler (nonickname)
    Gerade so akzeptabel von Murisier, Caviezel, und Janka wie immer in der Saison ungenügend. Meillard ist bei den Junioren gut, aber bei der Elite reicht es noch nicht. Insgesamt eine weitere schwache RS Saison, Besserung ist nicht in Sicht.
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    1. Antwort von Samuel Niederhauser (YB4Ever)
      Murisier war einige Male nahe dran, ein letzter kleiner Schritt fehlt und dann fährt er konstant vorne rein. Bei Caviezel ist der Wurm drin. 2-3 Erfolgserlebnisse und dann ist auch bei ihm vieles möglich. Janka hat seinen Fokus nicht mehr im Riesen. Bei Meillard muss man differenzieren: Steil und eisig ist er weltklasse, im flachen muss er aber schneller werden, aktiver fahren. Dazu der 19-jährige Odermatt. Das sind zwei Riesentalente.
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    2. Antwort von E. Waeden (E. W.)
      Abwarten! Janka mit kürzeren Brettern seine grossen Erfolge im RS hatte, liegt ab nächster Saison, wo es wieder die kürzeren Radien gibt, auch wieder viel mehr drin. Und Janka die ganze Saison im WC bester Schweizer war, Feuz hat ihn noch rasch an der WM knapp überholt, er also der 11 beste Athlet der ganzen Welt ist, ist wohl ziemlich fehlgeleitet, wer von einer ungenügenden Saison spricht.
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