Zum Inhalt springen

Weltcup Männer Jansrud siegt dank tiefer Startnummer

Kjetil Jansrud wird seiner Favoritenrolle gerecht und gewinnt den Super-G in Lake Louise. Die Schweizer landen ausserhalb der Top Ten.

Das Podest

  • 1. Kjetil Jansrud (No) 1:30,76
  • 2. Max Franz (Ö) +0,28
  • 3. Hannes Reichelt (Ö) +0,32

Nach 10 Fahrern setzte im unteren Streckenteil hartnäckiger Schneefall ein, später zog auch noch Nebel über die Strecke. Beides zusammen verhinderte schnelle Zeiten. Lediglich Max Franz (2.) und Aksel Svindal (5.), der in Lake Louise bereits 6 Super-G gewinnen konnte, trotzten den Bedingungen.

Norweger in Lake Louise weiter eine Macht

Gegen einen starken Kjetil Jansrud waren die beiden dennoch machtlos. Der 32-Jährige nutzte seine frühe Startnummer 7 und feierte nach einem Doppelsieg 2014 den 3. Erfolg in Lake Louise, seinen 20. im Weltcup insgesamt. Als Dritter schaffte es auch Hannes Reichelt aufs Podest.

Die Norweger setzen damit in Lake Louise ihre beeindruckende Serie fort: Seit dem Sieg von Tobias Grünenfelder 2010 gewannen die «Elche» alle 6 Super-G – zweimal triumphierte Jansrud, viermal Svindal.

Die Schweizer

  • 12. Beat Feuz +1,35
  • 13. Thomas Tumler +1,36
  • 22. Urs Kryenbühl +2,07
  • 25. Gilles Roulin +2,15
  • 28. Mauro Caviezel +2,27

24 Stunden nach seinem 8. Weltcup-Sieg musste Beat Feuz eine Niederlage einstecken. Der Berner hatte (wie schon bei seinem Triumph in der Abfahrt) Pech mit dem Wetter und landete ausserhalb der Top Ten. Thomas Tumler verlor nur eine Hundertstel auf Feuz und wurde guter 13. Einen Exploit schaffte mit der hohen Startnummer 49 Urs Kryenbühl als 22.

Das weitere Programm

In der nächsten Woche finden in Beaver Creek die nächsten Speedrennen der Männer statt. Danach reist der Ski-Tross nach Europa, wo ab Mitte Dezember in Frankreich und Italien gefahren wird.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 26.11.17, 20:10 Uhr

6 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von markus kohler (nonickname)
    Hofmänner und Girardelli sind zur Zeit vor allem eines, langweilig. Es fehlt an sehr vielen Hintergrundinfos. Sie kommentieren das Offensichtliche und Girardelli macht das in einem Schlafzimmer-Tonfall. Sie könnten mehr zu den jungen Fahrern wie z.B. Roulin berichten, die man noch nicht so kennt. Es bringt auch wenig, wenn Girardelli sagt ein Fahrer sei zu weit gesprungen, wie weit? War er beim Sprung zu passiv, was wäre wirklich die schnelle Linie. Also aktiver/angriffiger kommentieren.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Luca Moser (SirLuca1002)
    Das Komentatorenduo gibt mir schwer zu denken: Mangelndes Fachwissen, emotionslos, schwer zu verstehen. Klar ungenügend. Da muss etwas passieren und wenn möglich bitte schnell. Ansonsten schaue ich bei den professionellen Kollegen beim ORF (dass ich das mal sagen würde, hätte ich au nie gedacht). Schade!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von P. Matti (padimatti)
    Tumler ist doch sehr erfreulich! Und auch für Kryenbühl und Roulin sind dies wichtige und gute Punkte. Leider ist der neue Kommentator auch in den Speed-Disziplinen enttäuschend. Wüsste nicht wann Max Franz jemals einen ruhigen Fahrstil hatte.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen