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Weltcup Männer Kristoffersen schlägt Hirscher auch in Madonna di Campiglio

Auch im Slalom von Madonna di Campiglio heisst der Sieger Henrik Kristoffersen. Während Daniel Yule mit Rang 6 überzeugt, avanciert Luca Aerni zum Pechvogel.

Das Podest

  • 1. Henrik Kristoffersen (No)
  • 2. Marcel Hirscher (Ö) +0,33
  • 3. Stefano Gross (It) +1,35

Als Marcel Hirscher im zweiten Durchgang seine Zeit aufleuchten sah (rund eine Sekunde vor Stefano Gross), dürfte der Zweitplatzierte nach dem 1. Lauf wohl schwer mit dem Sieg geliebäugelt haben. Doch einmal mehr stand dem Österreicher Henrik Kristoffersen vor der Sonne. Der Norweger stellte beim Nachtslalom von Madonna di Campiglio zwei Laufbestzeiten in den Schnee und feierte seinen 2. Sieg de suite. Das Podest komplettierte bei seinem «Heimspiel» der Italiener Stefano Gross.

Die Schweizer

  • 6. Daniel Yule
  • 21. Ramon Zenhäusern
  • OUT Luca Aerni
Legende: Video Pechvogel Aerni scheitert abspielen. Laufzeit 1:10 Minuten.
Vom 22.12.2016.

Vom Swiss-Ski-Team konnte sich einzig Daniel Yule profilieren. Der 23-Jährige stellte als 6. sein bestes Saisonresultat auf. Viel Pech bekundete hingegen Luca Aerni, 7. nach Durchgang 1: Der Berner, der im Vorjahr just auf ebenjener «Canalone Miramonti» mit Rang 5 sein bestes Karriereergebnis erreicht hatte, scheiterte im unteren Streckenteil nach hervorragender Zwischenzeit und vergab eine mögliche Podest-Premiere.

Die Enttäuschungen

Als fünftbester Slalomfahrer der vergangenen Saison und Drittplatzierter in Val d’Isère zählte auch Alexander Choroschilow zum Favoritenkreis. Der Russe fand jedoch in keinem der beiden Durchgänge den Rhythmus und musste sich mit dem enttäuschenden 22. Rang zufrieden geben. Der Deutsche Felix Neureuther zog nach einem Einfädler im 1. Lauf den 2. Nuller in Serie ein.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 22.12.2016, 17:40 Uhr

7 Kommentare

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  • Kommentar von E. Waeden (E. W.)
    Herzliche Gratulation an Yule für den hervorragenden 6. Rang. Schade ist Aerni ausgeschieden. Aber wenigstens hat er mit seiner Risikobereitschaft bewiesen, dass unsere Schweizer eben nicht nur Sonntagsfahrer sind. Irgendwann wird es sich auszahlen. Weiter so!
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  • Kommentar von Christian Szabo (C. Szabo)
    Yule hat sein Potential ausgereizt. Bei einer etwas besseren Materialwahl wäre vieleicht. noch mehr drinnen gewesen. Aerni zeigte einen tollen 2. Lauf am Limit. Unten leider aus dem Gleichgewicht gekommen. Doch bei diesen Verhältnissen soll man angreifen. Viel hat nicht gefehlt für eine wirklich gute Platzierung. Kristoffersen und Hirscher in einer eigenen Liga. Es war auch ein Lauf, um voll attackieren zu können.
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    1. Antwort von Samuel Niederhauser (YB4Ever)
      Im zweiten Lauf war zumindest zu sehen, dass Aerni der einzige scheint, der im Optimalfall mit den beiden mithalten kann. Bis zum Ausscheiden war er sogar etwas schneller als die Beiden. Ohne, dass er Harakiri fuhr. er hat wohl gespürt, dass er schnell unterwegs war, wollte aufs Podest und hats dann unten etwas übertrieben. Ich traue ihm aber zu, diesen Winter der erste zu sein, der nahe an die beiden kommt. Heute warens ca 7/10 Rückstand insgesamt.
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    2. Antwort von Beat Reuteler (br)
      Ich bin der Meinung es liegt auch für Yule noch mehr drin, d.h. ich bin im Gegensatz zu Hrn. Szabo überzeugt dass noch mehr Potenzial vorhanden ist.
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    3. Antwort von Daniele Röthenmund (gerard.d@windowslive.com)
      Herr Niederhauser wie kommen Sie darauf das Aerni schneller unterwegs war als Hirscher & Kristoffersen? Bis zur zweiten Zwischenzeit hatte Er 7/7einen Rückstand von ca. 7/10 bezw, 5/10. Ich war Überrascht über dem Ausscheiden von Aerni, den mein Gefühl wahr das Er stabiler fährt. Yule kann ich schwer einschätzen, doch Er ist der Regelmässigste Fahrer. Katastrohe war wieder mal der Auftritt von Gini & Schmidiger. Schmiedigers Leistungen zeigen immer mehr Abwärts, für den EC reichts, für WC nicht.
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    4. Antwort von Holz Ma (Holz Ma)
      Herr Niederhauser kommt zu dem Schluss, da Aerni zum Beispiel von der 1. zur 2. Zwischenzeit 29/100 schneller als Kris und 39/100 schneller als Hirscher gefahren ist. Vom Start bis zur 2. Zwischenzeit: Kristoffersen 34.93 Hirscher 34.98 Aerni 34.99 Also durchaus möglich, dass er schneller als die beiden gewesen wäre.
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  • Kommentar von Samuel Niederhauser (YB4Ever)
    Ganz schade! Er war deutlich auf Podestkurs. Doch wenn er so weitermacht, wird es kommen, vielleicht ja in St. Moritz ;-) Auf jeden Fall ist er ganz stark gefahren, vielleicht ein bisschen zu viel Risiko nach der 2. Zwischenzeit, wo er sich von einem Tor ins andere rettete (und trotzdem noch schnell war). Yule solid und gut, ich glaube aber, dass er noch schneller sein kann. Hirscher und Henrik einfach der Wahnsinn. Die schweizer mit hohen Nummern leider nicht zufriedenstellend.
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