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Weltcup Männer Pinturault schafft vor starker Schweizer Garde Kombi-Hattrick

Der Franzose Alexis Pinturault schlägt im Privatduell Marcel Hirscher und gewinnt die Super-Kombination von Santa Caterina. Gleich 3 Schweizer schaffen es in die Top 10.

Das Podest

  • 1. Alexis Pinturault (Fr) 2:19,71
  • 2. Marcel Hirscher (Ö) +0,34
  • 3. Aleksander Kilde (No) +1,13

Mit Alexis Pinturault und Marcel Hirscher gelang gleich zwei Technik-Spezialisten ein Exploit im Super-G, beide schafften es unter die besten 3. Im Slalom liessen sie dann nichts mehr anbrennen und distanzierten die Konkurrenz um eine Sekunde und mehr. Knapp die Nase vorn hatte dabei der Franzose Pinturault.

Für den 25-Jährigen ist es bereits der 3. Kombinationssieg in Folge. Damit schliesst er im Gesamtweltcup zum zweitplatzierten Kjetil Jansrud auf, Hirscher behauptet derweil die Spitze souverän. Das Podest komplettierte der zur Halbzeit Führende Norweger Aleksander Kilde.

Die Schweizer

  • 4. Justin Murisier +1,87
  • 7. Luca Aerni +2,87
  • 8. Mauro Caviezel +2,92
  • Out: Carlo Janka

Dank eines starken Slalomlaufs gelang dem schnellsten Schweizer Justin Murisier nach seinem 17. Platz im Super-G ein veritabler Sprung nach vorne. Das Podest verpasste der Walliser am Ende denkbar knapp, mit dem 4. Platz erzielte er aber dennoch sein Karriere-Bestresultat.

In seiner ersten Weltcup-Kombi zeigte auch Luca Aerni eine herausragende Leistung. Nachdem der Berner es im Super-G denkbar knapp in die Top 30 geschafft hatte, verbesserte er sich in seiner Paradedisziplin noch auf den 7. Rang. Ebenfalls in die Top 10 schlich sich Speed-Spezialist Mauro Caviezel, der den Slalomhang überraschend flink herunterbrauste.

Bereits im Super-G ausgeschieden war Teamleader Carlo Janka. In den letzten beiden Kombinationen in der abgelaufenen Saison hatte der Bündner mit den Rängen 4 und 6 brillieren können.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 29.12.16, 10:20 Uhr

Kommt Miller 2017 zurück?

Bode Miller erwägt offenbar ein Comeback in der kommenden Saison. Dies erklärte Sasha Rearick, Nationaltrainer des US-Skiteams, am Donnerstag in Santa Caterina gegenüber der Nachrichtenagentur AP. Miller habe per SMS geschrieben: «Zähle auf mich in der Zukunft, Trainer. Ich werde zurückkommen.» (sda)

7 Kommentare

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  • Kommentar von E. Waeden (E. W.)
    Einfach nur:"HERRLICH"! Herzliche Gratulation an unsere Jungs! Hervorragend gemacht! Für Janka: "Aller unguten Dinge sind drei! Nicht hadern, sondern den Podestplatz vom PRS mit ins 2017 nehmen!" Diese Kombi auf M. H. & A. P. & Techniker zugeschnitten, ist das Podest keine Überraschung. A. P. hat wenigstens am Super C am Di volle Kanne gegeben, drum verdienter Sieger, während M. H. da ganz offensichtlich einen Trainingslauf mehr gefahren, dann auch auf dem 47. Rang gelandet ist.
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  • Kommentar von Christian Szabo (C. Szabo)
    3 Schweizer in den Top 10 und 5 klassiert. Ein positiver Jahresabschluss. Bei Janka ist mental der Wurm drin. Wie wichtig die Mentalität im Spitzensport ist, zeigt Hirscher mit einer konzentrierten, technisch hervorragenden Leistung im Super-G. Neben dem Training ist auch eine gute Betreuung im psychischen Bereich wichtig , angepasst auf den Athleten.
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    1. Antwort von E. Waeden (E. W.)
      Janka nicht für Ausfälle bekannt, sondern für Konstanz & sichere Läufe, muss er vermutlich nur damit umgehen lernen. Ähnlich bei den Frauen die Italienerin Goggia, sehr gute Resultate herausgefahren, ist sie bei den letzten drei Rennen ausgeschieden. Mir sind solche Sportler sympathischer, als Maschinen wie Hirscher. Und er wird ja, wie es ausschaut, von der FIS bei seiner Jagd auf Rekorde unterstützt, indem diese die Kombi abgeändert hat & es statt einer Abfahrt jetzt einen Super C gibt.
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  • Kommentar von markus kohler (nonickname)
    Endlich hat ein Teil der jüngeren Garde der Schweizer wenigstens einmal eine Teamleistung gebracht, die o.k. ist. Janka kommt so intern etwas unter Druck, vielleicht wacht er auch endlich auf, denn so ist er nicht Teamleader , sondern Kandidat für eine Rückversetzung ins A-Kader. Für Weber sieht es noch schlimmer aus, er kann nicht damit rechnen ohne geringste Leistung an die WM fahren zu können und zur Zeit ist auf Kurs zurück in C-Kader.
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    1. Antwort von N. Huber (N. Huber)
      Die Teamleistung war eigentlich hervorragend, nicht nur "ok"! Die Schweiz hat nach Frankreich schliesslich die meisten Weltcuppunkte geholt und 3 Schweizer sind in die Top 8 gefahren. Da kann ich von meiner Seite nur gratulieren.
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    2. Antwort von René Ruf (RenéR)
      Die Teamleistung war nicht ok. Sie war ausgezeichnet, Hr.Kohler (Passant). Ist nichts anderes von ihnen zu erwarten. Auch nicht die Erwähnung von Janka. Der Weitblick war noch nie ihre Stärke, zudem eine realistische Einschätzung. Janka hat für die nächste Saison den Status NM schon erfüllt! Sie wünschten sich mehr Punch, keinen langweiligen, lustlosen Stil. Aerni, Murisier aber auch M.Caviezel zeigten sehr viel Mut, Aggressivität & Punch! Dass sie dies können, zeigten sie heute nicht erstmals.
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    3. Antwort von E. Waeden (E. W.)
      @M. K.: Nette & freundliche Menschen wünschen jetzt allen Athletinnen & Athleten einfach än guete Rutsch ins neue Jahr!:-) Also wünsche ich allen Athletinnen, Athleten, dem SRF-Team & Mitkommentierenden:"Än guete Rutsch & viel Glück fürs 2017.
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