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Weltcup Männer Pinturault wiederholt Vorjahressieg

Alexis Pinturault hat wie schon im Vorjahr die Super-Kombination von Kitzbühel gewonnen. Der Franzose nutzte seine gute Ausgangslage aus dem Super-G und brachte mit einem sauberen Slalom den Sieg ins Trockene. Bester Schweizer wurde Wengen-Sieger Carlo Janka mit Platz 6.

Mit Platz 25 im Super-G vom Morgen war Pinturault der schnellste Techniker. Durch einen starken Slalom konnte der Franzose diese gute Ausgangsposition optimal ausnutzen und holte den Sieg mit 0,69 Sekunden Vorsprung auf Gesamtweltcup-Leader Marcel Hirscher. Dritter wurde Routinier Ondrej Bank aus Tschechien.

Slalom-Spezialist Marcel Hirscher sah sich schon nach dem Super-G entscheidend zurückgebunden. Der Österreicher zeigte am Hahnenkamm zuviel Respekt und verlor über eine Sekunde auf Pinturault. Eine bemerkenswerte Leistung zeigte Ondrej Bank. Der 34-Jährige hatte bereits im Super-G mit Platz 12 ein Ausrufezeichen gesetzt und fuhr schliesslich zum zweiten Mal in seiner Karriere auf ein Weltcuppodest.

Speed-Spezialisten verzichten auf Start

Anders als noch vor Wochenfrist in Wengen dominierten im Tirol die Techniker. Aufgrund der anstehenden Spezial-Abfahrt vom Samstag verzichteten viele Speed-Spezialisten auf einen Start im Kombi-Slalom. Lediglich 27 Fahrer versuchten sich im Stangenwald. Kjetil Jansrud, Hirschers ärgster Konkurrent im Gesamtweltcup, konnte sich jedoch mit Platz 9 einige wichtige Punkte sichern.

Legende: Video Interview mit Carlo Janka abspielen. Laufzeit 01:39 Minuten.
Aus sportlive vom 23.01.2015.

Janka verpasst Podest nur knapp

Das Swiss Ski-Team zeigte eine insgesamt gute Mannschaftsleistung. Carlo Janka verpasste mit einem Rückstand von 0,11 Sekunden auf Platz 3 das Podest nur knapp. Der Obersaxer vergab eine bessere Klassierung schon im Super-G und hatte deshalb gemischte Gefühle: «Mit der Slalomleistung kann ich zufrieden sein. Im Super-G hab ich mich etwas verpokert», meinte der 28-Jährige. Mit Mauro Caviezel (10.) und Sandro Viletta (11.) schafften zwei weitere Bündner den Sprung in die Top-15. Einige Weltcuppunkte holten sich auch Justin Murisier (16.) und Silvan Zurbriggen (21.)

Sendebezug, SRF zwei, sportlive, 23.1.2015, 16:45 Uhr

Hudec verpasst WM

Jan Hudec verpasst die Ski-WM Anfang Februar in Vail und Beaver Creek (USA). Der Kanadier muss sich nach seinem Sturz am 19. Dezember bei der Abfahrt in Gröden einer Knieoperation unterziehen und wird nicht rechtzeitig für die WM fit.

5 Kommentare

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  • Kommentar von Daniel Morales, Uzwil
    Eine Kombination MUSS aus Abfahrt und Slalom bestehen. Alles Andere ist schlichtweg nicht fair gegenüber den Speedfahrern. Hätte den Hirscher gerne in der Mausefalle gesehen. Als Kombinierer sollte man als Fahrer beides beherrschen. Das gestern war schlichtweg geschenkt.
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  • Kommentar von W. E, Kt. Zürich
    Gratulation an die drei auf dem Podest, obwohl man da natürlich wieder gerne Schweizer gesehen hätte. Aber hervorragende Leistung von Janka im Slalom noch auf den 6. Rang zu fahren & das Podest nur knapp verpasst hat. Respekt, dass er den Slalom trotz heutiger Abfahrt gefahren ist. Auch Caviezel & Viletta in den Top 15 haben es gut gemacht. Bravo! Die Regeln betreffend Startnummern stören mich persönlich mehr, weil diese den Fahrern wirklich Vorteile bringen, hingegen gefällt die Kombi sehr.
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  • Kommentar von Daniele, Obergösgen
    Dieses Rennen hat definitiv keine Daseinsberechtigung. Da haben die Speed Fahrer es sonst schon schwer, und dann werden Sie durch den Modus noch Betrogen, Das Resultat von Pinturault geht in Ordnung doch das von Hirscher war ein Geschenk des Modus nicht seiner Leistung! Er hätte wie einige nach dem 1.Platzerten des Super G starten müssen, statt dessen wurde Er noch Belohnt. Da war man auf dem Richtigen Weg, dann so was. Es ist offensichtlich das die Techniker den Speed Fahrer beeforteilt sind!
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    1. Antwort von hug, wilen
      genau so sehe ich das auch. und: man konnte mehr fahrer an den start lassen,da der super G als einzelnes rennen galt. so hatten die östereicher 14!! fahrer am start. welche andere nation kann schon 14 fahrer stellen ausser die österreicher. auch wurden die startnummern des superG durch das kombi ranking vergeben. das finde ich etwas komisch.
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    2. Antwort von Simon, Basel
      Die Techniker können den Speed- Fahrern im Slalom mehr Zeit abnehmen, als die Speed-Fahrer im Super G herausholen können, absolut, und Hirscher hat auch von den Verzichten der Speed-Fahrer profitiert. Man darf aber nicht vergessen, dass reine Techniker wie z.B. Murisier im Super G mit der Nummer 60 starten mussten und so auch einen Nachteil hatten. Am Ende gleicht sich die Sache mehr oder weniger aus und die Kombi-Rennen sind fair, sehr spannend und haben definitiv eine "Daseinsberechtigung".
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