Saslong-Spezialist Nyman mit Trainings-Bestzeit

Steven Nyman hat im 1. Training zur Abfahrt der Männer in Gröden die Bestzeit aufgestellt. Der Amerikaner setzte sich 0,19 Sekunden vor Kjetil Jansrud (No) durch. Silvan Zurbriggen fuhr als bester Schweizer auf Platz 7.

Nyman leicht abgehoben von der Piste.

Bildlegende: Schnell unterwegs Nyman dominierte das erste Training auf der Saslong. EQ Images

Steven Nyman liebt die «Saslong». Der Amerikaner fuhr auf dieser Strecke 2006 und 2012 seine einzigen beiden Weltcup-Siege ein. Vor zwei Jahren überraschte er mit Startnummer 39 alle Konkurrenten.

Im ersten Training zeigte Nyman, dass mit ihm auch heuer zu rechnen ist. Der Einzige, der mithalten konnte, war der bisherige Speed-Dominator Kjetil Jansrud (0,19 Sekunden zurück). Tobias Stechert verlor als Dritter über eine halbe Sekunde auf Nyman.

Zurbriggen mit Schmerzen

Silvan Zurbriggen verlor auf der Strecke, auf der er 2010 einen seiner zwei Weltcup-Siege feierte, etwas mehr als eine Sekunde und belegte Platz 7. Der Walliser leidet an Rückenproblemen und kann nur mit Medikamenten fahren. Carlo Janka (11.), Didier Défago (16.), Beat Feuz (20.) und Patrick Küng (26.) konnten nicht mit den Schnellsten mithalten.

Resultate 1. Training
1. Steven Nyman (USA) 1:59,98. 2. Kjetil Jansrud (No) 0,19 zurück. 3. Tobias Stechert (De) 0,54. 4. Dominik Paris (It) 0,63. 5. Johan Clarey (Fr) 1,02. 6. Manuel Osborne-Paradis (Ka) 1,05. 7. Silvan Zurbriggen (Sz) 1,07. 8. Silvano Varettoni (It) 1,12. 9. Matthias Mayer (Ö) 1,22. 10. Hannes Reichelt (Ö) 1,27.

11. Carlo Janka (Sz) 1,37. 16. Didier Défago 1,52. 20. Beat Feuz 1,66. 26. Patrick Küng 1,83. 43. Marc Berthod 3,01. 51. Fernando Schmed und Marc Gisin 3,36. 54. Mauro Caviezel 3,41. 61. Sandro Viletta 3,88. 63. Amy Oreiller 4,07. 69. Ralph Weber 5,54. 75. Urs Kryenbühl 6,89. 76. Thomas Tumler 7,63. - 77 Fahrer gestartet und klassiert.

2. Training gestrichen

Aufgrund der warmen Temperaturen hat die FIS das zweite, für Donnerstag geplante Training abgesagt. So soll die Piste geschont werden. Wegen der meteorologischen Verhältnisse war schon am Dienstag beschlossen worden, die Abfahrt am Freitag und den Super-G am Samstag durchzuführen.