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Weltcup Männer Weltmeister Feuz zurück auf dem Podest

Beat Feuz hat in der 2. Abfahrt von Kvitfjell den Sprung auf das Podest geschafft. Der Weltmeister klassierte sich hinter Kjetil Jansrud und Peter Fill auf Platz 3. Eine starke Leistung zeigte auch Carlo Janka.

Das Podest

  • 1. Kjetil Jansrud (No)
  • 2. Peter Fill (It) +0,08
  • 3. Beat Feuz (Sz) +0,14

Nach Platz 7 in der Abfahrt vom Freitag konnte sich Beat Feuz am Samstag steigern. Entgegen kam dem Schangnauer, dass im Gegensatz zum Vortag von ganz oben gestartet werden konnte. Feuz gelang eine starke Fahrt, im Ziel fehlten ihm 0,14 Sekunden auf die Bestzeit.

Legende: Video Feuz: «Ich habe den Sieg im Schlussteil vergeben» abspielen. Laufzeit 0:41 Minuten.
Vom 25.02.2017.

Der Abfahrts-Weltmeister war mit dem Ergebnis zwar zufrieden, dennoch ärgerte er sich auch ein bisschen: «Es war eine gute Fahrt. Aber den letzten Abschnitt habe ich nicht gut erwischt. Dort habe ich wohl den Sieg vergeben.»

Heimsieg für Jansrud

Kjetil Jansrud fuhr vor Heimpublikum zu seinem 19. Weltcupsieg. Nur 0,08 Sekunden dahinter reihte sich Peter Fill ein. Der Norweger und der Italiener machen bei der abschliessenden Abfahrt beim Saison-Final in Aspen den Disziplinen-Weltcup unter sich aus. Jansrud liegt aktuell 33 Punkte vor Fill.

Die weiteren Schweizer

  • 5. Carlo Janka +0,28
  • 15. Mauro Caviezel +0,98
  • 34. Gilles Roulin +2,02
  • 35. Urs Kryenbühl +2,04
  • 38. Ralph Weber +2,08
  • 39. Niels Hintermann +2,14
  • 43. Patrick Küng +2,34
  • 49. Nils Mani +3,16
Legende: Video Die Fahrt von Carlo Janka abspielen. Laufzeit 1:53 Minuten.
Vom 25.02.2017.

Neben Feuz konnte aus Schweizer Sicht auch Carlo Janka überzeugen. Der Bündner, am Freitag noch enttäuschender 15., war im oberen Streckenteil schneller als Jansrud. Schliesslich reichte es ihm zu Platz 5.

Mauro Caviezel, am Vortag ausgezeichneter 10., zeigte erneut eine gute Leistung und klassierte sich mit einem Rückstand von 0,98 Sekunden auf Platz 15. Die anderen Schweizer verpassten die Weltcuppunkte.

Goldberg mit Glück im Unglück

Für eine Schrecksekunde sorgte Jared Goldberg. Der Amerikaner stürzte nach einem Fahrfehler fürchterlich und landete unsanft auf dem Nacken. Glücklicherweise konnte Goldberg nach kurzer Zeit aufstehen. Heftiger erwischte es Alexander Sannes Thorsen. Der Norweger stürzte an der gleichen Stelle wie Goldberg und wurde mit dem Helikopter ins Spital geflogen.

Das weitere Programm

Am Sonntag steht in Kvitfjell ein Super-G statt. Am 4. und 5. März sind in Kranjska Gora die Techniker wieder im Einsatz.

Legende: Video Goldberg bei Sturz mit Glück im Unglück abspielen. Laufzeit 0:33 Minuten.
Vom 25.02.2017.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 25.02.17, 11:55 Uhr

7 Kommentare

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  • Kommentar von Max Blatter (maxblatter)
    Sonntag, 26.02. - erstes Männer-Skirennen seit der WM, das ich schaue. Aber was ist das? Kein Co-Kommentator mehr? Bernhard Russi nicht abgelöst, sondern wegrationalisiert? Geld ausgegangen? Trotz Billag-Sonderfinanzierung? Oder einfach niemanden gefunden? Wenn es so bleiben sollte .. ein Grund mehr, künftig nur noch die Frauen-Rennen zu schauen...
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    1. Antwort von E. Waeden (E. W.)
      Zu hoffen ist, dass nach nächster Saison M. Bond die Co-Moderation bei den Männern übernehmen wird. Wenn er es denn möchte & die Mädels verlassen will!:-) Aber die Ösis hatten gestern auch nur 1 Moderator, welcher aber mehr an blumiger Beschreibung der Athleten interessiert war. Angefangen von der Farbe des Helm, weiter über dunkle, buschige Augenbrauen über die Haarfarbe, Körpergrössen, Staturen usw. Dagegen war D. Kern als Begleiter des Rennen noch angenehm.:-)
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  • Kommentar von Christian Szabo (C. Szabo)
    Sehr erfreulich für das CHer Team. Feuz konstant top, wenn es ihm läuft. Janka diesmal sehr überzeugend. Caviezel fährt immer näher an die Top-Fahrer heran. 2 -3 junge Talente als Versprechen für kommende Saison, wenn alles gut läuft.
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    1. Antwort von E. Waeden (E. W.)
      Pech für Janka waren in dieser Saison die vielen verkürzten Abfahrten & Wengen gestrichen werden musste. Er kein starker Gleiter ist, fehlte ihm dann immer Tempo in Gleitpassagen, wenn der steilere Teil wegfällt. Gegenüber stämmigeren Kollegen wie Feuz, Jansrud, Paris, Fill usw. er dort im Nachteil ist. Eine Abfahrt in voller Länge, fährt er TOP Resultate. Aber wieder insgesamt ein tolles Ergebnis fürs Schweizer Team. Hat Freude gemacht.
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    2. Antwort von E. Waeden (E. W.)
      Hat auf alle Fälle Freude gemacht! :-)
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  • Kommentar von Samuel Niederhauser (YB4Ever)
    Sehr gut! Leider haben beide unten den sieg verspielt. In den letzten 2 sektoren verloren sie über 5/10 auf dressen und fuhren in diesem abschnitt nicht einmal eine der besten 20 zeiten. Ein sehr guter auftritt der beiden. Caviezel ebenfalls solid. Dani kern hingegen untauglich und zu inkompetent. Ausserdem ist das wort "sensationell" nicht immer angebracht! Roulin unten gut, oben wohl die strecke noch nicht ganz im griff. Wenn er gut weiterarbeitet, wird er in 2-3 jahren vorne mitmischen!
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    1. Antwort von E. Waeden (E. W.)
      D. Kern als untauglich zu bezeichnen ist schon nicht korrekt. Aber ohne die herausragende Fachkompetenz von Russi als Co-Moderator, ist diese "Begleitung" der Rennen halt wie eine Suppe ohne Salz.
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