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Grand-Slam-Turniere 25 Sekunden bis zum Aufschlag: Die Shot Clock kommt

Ab den kommenden Australian Open werden die Grand-Slam-Turniere mit einigen Änderungen durchgeführt. Was ist Ihre Meinung?

Tennisspieler
Legende: Kein Fan der Shot Clock Rafael Nadal. EQ Images

Die Grand-Slam-Turniere haben für das nächste Jahr kleinere Spezifikationen angekündigt. Die ab den (am 15. Januar 2018 beginnenden) Australian Open gültigen Neuerungen sind:

  • Zwischen den Punkten läuft ein Countdown, um zu verhindern, dass der Aufschläger das 25-Sekunden-Limit überschreitet. Ansonsten droht eine Geldstrafe. Die sogenannte Shot Clock war in der Quali der US Open und bei den Next Gen ATP Finals getestet worden. Insbesondere Rafael Nadal, der zwischen den Ballwechseln oft viel Zeit in Anspruch nimmt, hatte sich gegen die Shot Clock ausgesprochen:
Grossartig, wenn ihr keine grosse Show wollt. Wenn die Fans kurze Punkte sehen wollen, und für Spieler, die ohne nachzudenken spielen, ist es gut.
Autor: Rafael Nadalüber die Shot Clock
  • Spieler, die innerhalb von 4 Tagen vor dem Turnierauftakt Forfait erklären, erhalten neu die Hälfte des Preisgeldes für ein Erstrunden-Out. Die andere Hälfte geht an den Lucky Loser, der vom Ausfall profitiert. Damit wollen die 4 Majors verhindern, dass angeschlagene Spieler bloss antreten, um sich das Preisgeld zu sichern, und dann im Match aufgeben.

Bei der Setzliste ist eine Änderung für 2019 geplant. Dann soll es nur 16 anstatt wie bisher 32 Gesetzte geben.

23 Kommentare

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  • Kommentar von Michael B (miguel_da-mas)
    "Was für ein Ballwechsel von diesen zwei Top-Spielern! Ganz 26 mal ging der Ball übers Netz! Ein Grandioser Punktgewinn für..." Die Spieler sind dann natürlich nicht ausser Atem und müssen ruck zuck wieder anspielen. ;-) Vielleicht möchte dann der Zuschauer auch gern noch die Wiederholung schauen am TV bzw auf der Grossleinwand.
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  • Kommentar von Alfred Signer (Giacobbo)
    Shot Clock: Die Zuschauer werden diese Regelung torpedieren. Aus meiner Sicht nicht umsetzbar. Forfait: So wie es von SRF formuliert ist, kann man diese Regelung nicht verstehen. Die wenig verdienenden Spieler werden auch so eh antreten, und den Topspielern (1.-16.) würde ich beim Erstrunden-out nichts bezahlen.
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  • Kommentar von Andy Rubin Aznar (Andy Rubin Aznar)
    Am Besten soll beim Ablaufen der Shot Clock einfach der Aufsclag als Foul gewertet werden statt Busse. Dann kann ein Spieler bewusst auf den 1. Aufschlag verzichten und sich stattdessen 50 Sekunden nehmen. Die Bussen tun nicht allen Spielern gleich weh und würden somit das Spiel zu ungunsten des Underdogs verzerren.
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