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Demonstration in Wien Österreichische Regierung stösst auf Widerstand

Demo in Wien
Legende: Die Veranstalter der Kundgebung gingen von bis zu 80'000 Teilnehmern aus. Keystone
  • Mindestens 20'000 Regierungsgegner sind am Samstag in Wien auf die Strasse gegangen.
  • Mit Pfiffen und Transparenten protestierten sie gegen die Politik der neu gebildeten Regierung.
  • Zur Demonstration aufgerufen hatten linke Gruppen und Befürworter einer toleranten Asylpolitik. Viele Teilnehmer drückten ihre Angst vor einem Sozialabbau aus.

Die Demonstranten in Österreichs Hauptstadt warfen der Koalition aus der konservativen ÖVP von Bundeskanzler Sebastian Kurz und der rechten FPÖ rassistische, rechtsextreme und neofaschistische Tendenzen vor.

«Unser Land wird nicht von den neuen Faschisten erobert werden», rief ein Aktivist der «Plattform für eine menschliche Asylpolitik» bei der Kundgebung. Zu den Organisatoren gehörten auch die «Offensive gegen Rechts» und die «Plattform Radikale Linke». Der Umzug verlief nach Angaben der Polizei friedlich.

Innenminister Herbert Kickl (FPÖ) hatte am Donnerstag bei einer Pressekonferenz mit der Äusserung für Empörung gesorgt, er wolle Asylbewerber künftig «konzentriert» in Grundversorgungszentren unterbringen. Auf Nachfrage von Journalisten sagte er, er habe «keinerlei Provokation» beabsichtigt.

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51 Kommentare

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  • Kommentar von Manuela Fitzi (Mano)
    Von einem "Gaffer" vor Ort habe ich die Info erhalten, dass einen Teil dieser Demonstranten offensichtlich keine Stimmbürger bilden. Auf dieser Basis liesse sich sogar in CH sofort einige Tausend gegen die SVP-Politik finden...
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    1. Antwort von Walter Vogt (W. Vogt)
      Hat Ihnen dieser "Gaffer" auch gesagt, an was er das erkannt hat?
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    2. Antwort von Manuela Fitzi (Mano)
      Er und seine Gruppe waren selber welche. (Damit haben Sie jetzt nicht gerechnet).
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    3. Antwort von tom F (TF)
      und was soll uns das sagen? Das diese Menschen nicht gegen RECHTS demonstrieren dürfen ... diese typische Schweizer Art zu denken, "nur der Schweizer Stimmbürger" hat die Wahrheit gepachtet, war einer der Gründe die Schweiz zu verlassen. Es fänden sich sicher auch viele "Stimmbürger" die gegen die SVP und ihre ewig gestrige Denke demonstrieren, aber der Schweiz fehlt es an einer Demonstrations- und Diskussionskultur. Alles immer schön ruhig und unter dem Teppich halten ;-)
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  • Kommentar von Benedikt Müller (SehrWohl)
    Schön zu sehen, dass es in Österreich auch noch einige Leute gibt, die nicht auf einfache Phrasen eines jugendlich wirkenden Politiker, der zuweilen schmerzhaft nach rechtsaussen ausreisst, hereinfallen. Sondern solche, die dringenden Problemen mit etwas weniger populistisch anmutenden dafür menschlichen Ansätzen begegnen möchten!
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    1. Antwort von E. Waeden (E. W.)
      Dann hätten sie halt wählen müssen! Damit dieser jugendlich wirkende Politiker nicht gewählt wird. Auffallend ist doch, dass es hinterher meistens Menschen sind, welche einfach zu faul waren, um sich an Wahlen zu beteiligen.
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  • Kommentar von Martin Sommer (Apollon)
    Die bekannten Rechten in diesem Forum enervieren sich über das fehlende Demokratieverständnis der Linken in Österreich und übersehen dabei, dass die freie Meinungsäusserung sowie die Versammlungsfreiheit grundlegende Eckpfeiler einer Demokratie sind. Wobei Sie sich natürlich liebend gerne darauf berufen, sobald ein kognitiv Beschränkter den Koran verbrennt o.Ä.
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