Die neue Nationalrätin Lisa Mazzone

Am 18. Oktober ist das Parlament neu gewählt worden. Lisa Mazzone zog als jüngstes Mitglied des 200-köpfigen Nationalrates ins Bundeshaus ein.

Das Bundeshaus spiegelt sich in einer Pfütze auf dem Bundesplatz.

Bildlegende: Für die nächsten vier Jahre der neue Arbeitsort der Genferin Lisa Mazzone. Keystone

Das Jahr 2015 war in der Schweiz geprägt vom Wahlkampf für die Parlamentswahlen im Herbst. Am 18. Oktober wurden die Sitze der beiden Kammern im Bundeshaus neu bestellt.

Bei den Wahlen kommt es zu einigen Überraschungen. So ist etwa die Familie Blocher wieder in Bern vertreten: Ems-Chemie-Chefin Magdalena Martullo-Blocher schafft für die SVP und den Kanton Graubünden überraschend den Einzug in die grosse Kammer.

Auch im Kanton Zürich gab es Überraschungen. «Weltwoche»-Chef Roger Köppel schafft es von Listenplatz 17 aus an die Spitze – und ist damit klar in den Nationalrat gewählt. Dafür müssen Christoph Mörgeli (SVP/ZH) und Hans Fehr (SVP/ZH) ihren Sitz räumen. Ebenfalls abgewählt wird der Schwyzer Andy Tschümperlin – bisher Fraktionschef der SP.

Insgesamt gehört die Grüne Partei zu den Verlieren der Wahlen 2015. In Genf verlieren die Grünen einen ihrer beiden Sitze im Nationalrat. Neu zieht allerdings Lisa Mazzone in die grosse Kammer ein. Als jüngstes Mitglied eröffnet die 27-Jährige die Wintersession mit einer Rede.

Zur Person

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Lisa Mazzone zieht für die Genfer Grünen in den Nationalrat ein. Die 27-Jährige politisiert seit 2013 für die Grünen im Genfer Parlament. 2014 wird sie zur Präsidentin der Grünen Partei Genf gewählt. Mazzone verfügt über einen Bachelor-Abschluss in Französisch und Latein.

Sendungsbeiträge zu diesem Artikel

  • Die Grünen trotz Wahlschlappe optimistisch

    Aus Tagesschau vom 7.11.2015

    Die Grünen verloren bei den Wahlen vier Nationalratssitze und 1.3 Wählerprozente. Was bedeutet das für die künftige Umwelt- und Energiepolitik in der Schweiz? Die Ökopartei sucht an ihrer Delegiertenversammlung nach Antworten.

  • SVP und FDP als Konkurrenten

    Aus Tagesschau vom 21.10.2015

    Während sich im Nationalrat Bürgerliche und Rechte nach den eidgenössischen Wahlen über das gemeinsame Erstarken freuen, stehen sich im zweiten Wahlgang der Ständeratswahl FDP und SVP vielerorts als Konkurrenten gegenüber.

  • Die strahlende Siegerin SVP

    Aus Tagesschau vom 19.10.2015

    Die SVP ist bei den nationalen Wahlen als klare Siegerin hervorgegangen. Das landesweite Resultat, aber auch jenes von Nationalratskandidat und Weltwoche-Chefredaktor Roger Köppel sind historisch.