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Panorama «Solar Impulse 2» in Abu Dhabi angekommen

Das Solarflugzeug von Bertrand Piccard ist im Bauch eines Jumbo-Jets in Abu Dhabi eingetroffen. Bald geht es ohne fremde Hilfe weiter.

Nach knapp sieben Stunden Flugzeit ist die Boeing 747-400 mit der «Solar Impulse 2» im Bauch planmässig in Abu Dhabi gelandet. Techniker werden nun die kostbare Fracht aus der Transportmaschine entladen. Die Kosten des Transports belaufen sich auf rund 400'000 Franken.

Durch den Nebel nach Abu Dhabi

In einer Halle wird die «Solar Impulse 2» wieder zusammengebaut, neu eingestellt und dann vor dem Rekordflug ausgiebig getestet.

Die Weltumrundung dauert rund fünf Monate und erfolgt in einem Dutzend Etappen. Der Start ist zwischen Ende Februar und Anfang März. Das mit über 17'000 Solarzellen ausgerüstete Flugzeug fliegt über Indien, China, die USA und Südeuropa zurück in den Nahen Osten. Das ambitionierte Projekt kostet rund 150 Millionen Franken.

3 Kommentare

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  • Kommentar von Thomas Käppeli, Guatemala Ciudad
    Ohne jetzt mit Physik und Energieerhaltungssatz um mich zu schmeissen, ich sehe in diesem Experiment einfach ein klassisches Beispiel aufzuzeigen, was mit aktueller Technologie machbar ist, aber uns gleichzeitig das enge Limit vor Augen führt. Dies zum Thema „Energiewende“. Da stehen wir aktuell in Realität mit ziemlich hängenden Ohren da. Jede PV-Zelle muss lange Zeit Energie liefern, bis sie ihre graue (aufgewendete Herstellungsenergie) amortisiert hat. Gott gab uns kein "Perpetuum mobile".
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  • Kommentar von P Zunger, Basel
    Zum Transport dieses Solar Impuls Flugzeugs "ohne Treibstoff" stösst die Boeing B747 ca. 40t CO2 pro STUNDE aus. Als Vergleich: ein Privatauto in CH stösst ca 2.5t CO2 pro JAHR aus. Allein Promotion Tour um die Welt wird ca 2500t CO2 produzieren, gleichviel wie 1000 Privatautos in einem ganzen Jahr. Dieses "Solar Impuls" Experiment ist also alles andere als Klima-neutral, von Herstellung der Kohlefaser Werkstoffe und Solar Panels nicht mal zu sprechen. Aber wer will diese Wahrheit schon hören.
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    1. Antwort von K. Trutmann, Luzern
      Das ist durchaus wahr, und die "graue Energie" dahinter sollte natürlich nie vernachlässigt werden. Wenn damit aber gute Promotion für das Potenzial und den Fortschritt der Solartechnik gemacht werden kann, ist mir das 100 Mal lieber als wenn sich CH und China weiter zu Tourismuszwecken 8 Tonnen schwere Steine zukommen lassen...
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