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Bern Freiburg Wallis Tour de France in Bern: Strassen rund fünf Stunden gesperrt

Wenn der Renntross der Tour de France im kommenden Juli durch den Kanton Bern braust, brauchen andere Verkehrsteilnehmer etwas Geduld. Auch der öffentliche Verkehr wird vielerorts betroffen sein.

Drei Velofahrer von hinten.
Legende: Die Tour de France braucht Platz: Hier das Team um Gesamtsieger Christopher Froome (im gelben Trikot) 2015. Keystone

Es wurde ein Verkehrskonzept mit Umleitungen erarbeitet, wie die Tour-Organisatoren vor den Medien sagten. Am 18. Juli, Link öffnet in einem neuen Fenster sind am Nachmittag insbesondere die Kantonsstrasse Bern-Neuenburg sowie verschiedene Zufahrtsstrassen im westlichen Seeland und westlich von Bern betroffen. Auch in Köniz und Bern werden Strassen gesperrt.

Nach einem Ruhetag in Bern fährt der Tross weiter Richtung Waadtland und Wallis. Am 20. Juli, Link öffnet in einem neuen Fenster sind Strassen in der Region Bern, im Gürbetal, im Simmental und im Saanenland gesperrt. Die betroffene Bevölkerung soll in den nächsten Tagen und Wochen informiert werden.

Hunderte Polizisten im Einsatz

Nicht nur verkehrsmässig ist der Grossanlass eine Herausforderung. Für die Sicherheit stehen hunderte Angehörige der Berner Kantonspolizei und von Partnerorganisationen im Einsatz. Bei der Kantonspolizei wurde bereits im vergangenen Jahr eine Feriensperre verhängt.

Zur Beurteilung der Sicherheitslage steht die Kantonspolizei in Kontakt mit weiteren Polizeikorps, den Bundesbehörden und den französischen Amtskollegen. Aus Sicherheitsgründen ist der Betrieb von Drohnen im Umfeld der Tour de France untersagt.

Wir gehen davon aus, dass die Kantonspolizei die Situation im Griff hat.
Autor: Michael SchildProjektleiter Tour de France Bern

Begleitet wird der Tourtross in Frankreich von einer Elitetruppe der französischen Polizei. Diese bleibe aber während der Schweizer Durchfahrt im französischen Jura stationiert, sagt der Projektverantwortliche der Tour de France Bern, Michael Schild.

«Wenn wir natürlich plötzlich Bedarf hätten an ihrem Einsatz und Know-How, würden wir sicher mit der französischen Polizei nach einer Lösung suchen. Wir gehen aber davon aus, dass die Kantonspolizei Bern zusammen mit den Bundesbehörden die Situation selber im Griff hat.»

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