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Zürich Schaffhausen «Wir werden alles uns Mögliche tun, um den Lärm einzuschränken»

Auf dem Militärflugplatz Dübendorf soll neben einem Innovationspark künftig ein ziviler Flugplatz betrieben werden. Der Zuschlag des Bundes ging an die Flugplatz Dübendorf AG. Projektleiter Urs Brütsch ist sich des grossen Widerstands aus Dübendorf bewusst. Weniger Lärm könne er nicht versprechen.

Legende: Audio «Urs Brütsch im Interview (7.9.2014)» abspielen. Laufzeit 17 Minuten.
17 min

28'000 Flugbewegungen pro Jahr sind möglich, wenn die Businessjets in einigen Jahren auf dem Militärflugplatz Dübendorf starten und landen. Das ist fast eine Verdoppelung der jetzigen Flugbewegungen. Er habe mit den heftigen Reaktionen der Gegner gerechnet, sagt Urs Brütsch, Projektleiter bei der Flugplatz Dübendorf AG. Man werde aber alles nur Mögliche tun, um den Lärm einzuschränken.

Dennoch: Mehr Lärm werde es in Dübendorf geben. «Wir können den Lärmgegnern nicht auf die Schulter klopfen und sagen 'nimm es nicht so ernst, es kommt alles anders'», erklärte Urs Brütsch als «Regionaljournal»-Wochengast.

Bis die ersten Businessjets in Dübendorf abheben, dürfte es aber noch einige Jahre dauern. Urs Brütsch hofft, dass das Projekt rasch bewilligt wird. «Rein sachlich gesehen, dürfte es für die Bewilligungen maximal fünf Jahre brauchen. Es wird aber sicher Einsprachen geben. Vor 2020 oder 2021 wird wohl nicht geflogen.»

2 Kommentare

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  • Kommentar von W.Ineichen, Luzern
    Eine weitere negative Folge des von Wirtschaftskapitänen verordneten, irrsinnigen Wirtschaftswachstums. Wie werden daran unweigerlich ersticken.
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  • Kommentar von M.Müller, Zürich
    Es geht nicht nur um den Lärm, es geht auch um die Luft. Zürich versinkt jetzt schon unter einer Smogglocke, extrem im Winter! Grenzwerte werden überschritten, in Europa sterben über 580'000 an den Folgen der Luftverschmutzung und in der Schweiz werden es einige Tausend sein. Wie rechtfertigt unsere Regierung diese fahrlässige Tötung von Menschenleben - mit Arbeitsplätzen? Und wie geht Hr.Brütsch mit diesen Zahlen um? Ist das der wirtschaftliche Kolateralschaden den wir bereit zu zahlen sind?
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