Zum Inhalt springen

Beschwerde zum Teil angenommen AKW Mühleberg muss Nachweis für Hochwasserschutz verbessern

  • Das AKW Mühleberg muss besser belegen, dass es einem ausserordentlichen Hochwasser ohne Schäden Stand halten kann.
  • Das Bundesverwaltungsgericht hat entsprechende Beschwerden zweier Privatpersonen gutgeheissen.
  • Die Umweltorganisation Greenpeace unterstützt die Kläger und hat das Urteil publik gemacht.
Luftaufnahme des AKW Mühleberg.
Legende: Die Betreiberin BKW plant das AKW Mühleberg 2019 abzuschalten. Keystone

Es geht um aussergewöhnliche Hochwasser-Ereignisse, wie sie nur alle 10'000 Jahre vorkommen. Laut Gericht müssen das Atomkraftwerk und die Aufsichtsbehörde besser aufzeigen, wie bestimmte Schutzmassnahmen wirken würden.

Zudem sei nicht genügend klar, wie eine Notkühlung des Reaktors sicher gestellt werde, wenn die Aare nicht genug Wasser führe. Das AKW Mühleberg plane dann auf ein Hochwasser-Reservoir zurückzugreifen, das aber auch der Trinkwasser-Versorgung diene.

Die Betreiberin BKW plant das AKW Mühleberg 2019 abzuschalten. Das Urteil kann ans Bundesgericht weitergezogen werden.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

5 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.