Europäisches Gipfeltreffen zur Gotthard-Eröffnung

Nach der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel und Italiens Premier Matteo Renzi hat nun auch der französische Präsident François Hollande seine Teilnahme an den Neat-Feierlichkeiten vom 1. Juni bestätigt. Rund 1100 offizielle Gäste werden dann der offiziellen Eröffnung des Basistunnels beiwohnen.

Zur Eröffnung des Gotthard-Basistunnels am 1. Juni werden zahlreiche europäische Staats- und Regierungschefs in die Schweiz reisen. Nach der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel und Italiens Premier Matteo Renzi hat nun auch der französische Präsident François Hollande seine Teilnahme an den Feierlichkeiten definitiv zugesagt. Das Uvek bestätigte eine entsprechende Meldung des «Blick». Auch die Verkehrsminister der Nachbarstaaten werden am Gotthard erwartet.

Neben den Staatsgästen werden der Gesamtbundesrat und die eidgenössischen Räte anwesend sein. Insgesamt werden gut 1000 Gäste und über 300 Medienschaffende aus aller Welt am Gotthard erwartet.

Erst Staatsakt, dann Fest für die Bevölkerung

Beim offiziellen Staatsakt wird die Alp Transit AG den Gotthard-Basistunnel der SBB als Betreiberin übergeben. Dabei können die über 1000 Gäste an beiden Tunnelportalen in Erstfeld (UR) und Biasca (TI) miterleben, wie zwei Züge für die Jungfernfahrt durch den Tunnel starten.

Drei Tage später, am 4. und 5. Juni 2016, findet ein Publikumsanlass an beiden Tunnelportalen statt. An diesen Tagen wird es für das Publikum auch erstmals möglich sein, durch den neuen Basistunnel zu fahren.

Sendungsbeitrag zu diesem Artikel

  • Vorfreude auf den Gotthard-Basistunnel

    Aus Schweiz aktuell vom 4.1.2016

    Im Juni wird er offiziell eröffnet, im Dezember geht er in Betrieb: einer der längsten Bahntunnel der Welt, der Gotthard-Basistunnel. Vor allem für das Tessin bringt er grosse Veränderungen. Wenn die Neat auf der Nord-Süd-Achse fertig gebaut ist, wird eine Fahrt von Zürich nach Lugano weniger als zwei Stunden dauern. Dadurch erhofft sich der Kanton mehr Gäste und insgesamt ein besseres Verkehrsnetz, das nicht mehr ausschliesslich vom Individualverkehr abhängig ist.