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Schweiz Puch ausgemustert: Mercedes-Geländefahrzeuge für die Armee

Die Armee will ihre Puch-Geländewagen nach 20 Jahren durch Mercedes-Fahrzeuge der G-Klasse ersetzen. Die Kosten sind noch unklar.

Mercedes der G-Klasse
Legende: Nach 20 Jahren erhält die Schweizer Armee neue Geländewagen – von Mercedes. vbs

Mercedes-Benz habe den Zuschlag aufgrund des «wirtschaftlich günstigsten Angebots» erhalten, teilte das Verteidigungsdepartement (VBS) mit. Der Hersteller stach drei Mitbewerber aus.

Parlament entscheidet

Das VBS lobt in der Mitteilung unter anderem die ausgereifte robuste Technik und die einfache Bedienbarkeit des Geländefahrzeugs, das einen 6-Zylinder-Dieselmotor mit 184 PS hat.

Das Fahrzeug soll flächendeckend für den Personen- und Sachtransport eingesetzt werden. Es wird bereits von anderen Armeen eingesetzt.

Die Beschaffung der Geländewagen wird dem Parlament im Rahmen des Rüstungsprogramms beantragt. Die Kosten hängen von der Anzahl der bestellten Fahrzeuge ab.

19 Kommentare

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  • Kommentar von Adrian Flükiger, Bern
    Schon vergessen: die beste Armee der Welt braucht auch die besten Göppel - oder besser, die teuersten Chläpfe der Welt. Wenn schon, dann immer noch lieber ein deutsches Produkt als ein amerikanisches.
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  • Kommentar von A. Ingold, Bern
    Ich bin doch erstaunt, dass im Artikel nirgends steht, dass der Puch G und der Mercedes G ein und dasselbe Fahrzeug sind. Der neue Wagen der Armee ist also ganz einfach das neuer Modell des bewährten Fahrzeugs.
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    1. Antwort von M. Keller, Thurgau
      Sie kennen doch das SRF... Allerdings hätte man erwähnen sollen, welche anderen Typen zur Wahl gestanden sind. (ob bsp. Mowag/General Dynamics oder andere mitgeboten haben); wir begeben uns immer stärker in Abhängigkeit zu einem Land, das uns am liebsten im gleichen Zustand sehen will wie seinerzeit ein Muammar Gaddafi... Meiner Meinung nach sollte man - trotz positiver Erfahrungen mit dem Fahrzeug - einem anderen Modell den Zuschlag geben.
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    2. Antwort von Albert Planta, Chur
      M. Keller, Thurgau: Schon bei der Evaluation des Puch in den 80er Jahren war eine dem G ähnelnde Konstruktion von Saurer im Gespräch. Man entschied sich dann aus Kostengründen für ein Grosserienfahrzeug. Da der G auch heute noch sehr gute Eigenschaften im Militärbetrieb aufweisen kann machte er wieder das Rennen.
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    3. Antwort von M. Keller, Thurgau
      Joah stimmt schon, diese Puchs haben ausgezeichnete Drill-Eigenschaften; kein anderes Fahrzeug der Armee muss so oft aus dem Matsch geschoben werden (ok, könnte auch an den Fahrern liegen, aber denoch)... Seitdem die Mowag "GD" ist, haben die auch (sehr) grosse Serien; da hat sich einiges getan am Markt... Wie gesagt: von einem Land, dass das Käuferland unter Druck setzt, sollte man nichts kaufen... Möglichkeiten genug hätte es sicher gegeben...
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    4. Antwort von Albert Planta, Chur
      M. Keller, Thurgau"Wie gesagt: von einem Land, dass das Käuferland unter Druck setzt, sollte man nichts kaufen" Die Bundesbetriebe kaufen aber praktisch nur Fahrzeuge aus den EU-Länder. Wieso? Weil die EU Hauptabnehmer unserer Produkte ist.
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  • Kommentar von Thomas Koch, Stuttgart
    Nachdem der Puch und der G ja das selbe ist und 20 Jahre verwendet wurde spricht das ja schon für die Langlebigkeit der Fahrzeuge. Mein 280GE ist jetzt übrigens 33 Jahre alt.
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    1. Antwort von joe briski, winterthur
      Herr Planta das man sich gegen den Saurer entschied war sicher eine gute entscheidung, woher bekäme man denn noch heute die Ersatzteile? Betreffend Off Road Tauglichkeit mit dem Differential ist der G etwas vom besten auf dem Markt. Zudem ist das Auto so konstruiert dass das Chassis stabil genug gebaut ist dass es eine Landung mit einem Fallschirm standhält…
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