SBB setzt auf mehr Hightech in den Regionalzügen

Besserer Handyempfang, Informationen in Echtzeit, neue Überwachungssysteme: Die SBB lässt sich die Aufrüstung in den Regionalzügen 55 Millionen Franken kosten.

Regionalzug fährt in Bahnhof ein.

Bildlegende: Bis 2023 will die SBB 261 Regionalzüge umgerüstet haben. Keystone

Die SBB will ihre Regionalzüge in den kommenden Jahren mit neuer Bordtechnik ausstatten. Neben einem besseren Handy-Empfang und Kundeninformationen in Echtzeit sollen neue Überwachungs- und Alarmierungssysteme eingebaut werden.

Die Zugpassagiere sollen damit künftig über aussergewöhnliche Ereignisse informiert werden können. Auch spezifische Angaben zu Baustellen oder Grossveranstaltungen könnten in den Zügen angezeigt werden, so die SBB.

Bis 2023 umgerüstet

Auch die Sicherheitstechnologie will die SBB auf den neuesten Stand bringen. Statt analog wie bisher sollen sie künftig digital betrieben werden. Es gibt neue Sprechstellen für die Passagiere – und auch die Lokführer sollen nach einer Auslösung der Notbremse direkt mit den Passagieren kommunizieren können.

Erste Prototypen will die Bahn bis 2018 mit der neuen Technologie ausrüsten. Bis 2023 wird die Bordtechnik in allen 261 Regionalzügen ersetzt. Die Umrüstung soll jeweils rund zwei Wochen pro Zug dauern. Jedes Fahrzeug muss dafür komplett aus dem Verkehr genommen werden.