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Unternehmen im Visier Ständerat sagt Gewinnflucht den Kampf an

Legende: Audio Kampf gegen Steuertricks – die Schweiz ist gefordert abspielen. Laufzeit 3:58 Minuten.
3:58 min, aus Echo der Zeit vom 16.03.2017.
  • Multinationale Konzerne sollen ihre Gewinne nicht länger in Tiefsteuerländer verschieben können. So will es der Ständerat.
  • In Zukunft sollen Unternehmen jedes Jahr in einem Bericht aufzeigen, in welchem Land sie wie viel Umsatz erzielt und Steuern gezahlt haben. Diese länderbezogenen Berichte sollen mit anderen Staaten automatisch ausgetauscht werden.
  • Es handelt sich um eine Massnahme des OECD-Aktionsplans zur Bekämpfung der Gewinnverkürzung und -verlagerung.
  • Die kleine Kammer hat am Donnerstag als Erstrat einer multilateralen Vereinbarung und dem Gesetz zu deren Umsetzung zugestimmt.
  • Im Rat äusserten sich viele Ständeräte kritisch zur Vorlage. Die Mehrheit vertrat jedoch die Auffassung, dass die Schweiz schlechter dastünde, wenn das Land beim Aktionsplan nicht mitmachen würde.
Die britische Insel Guernsey gilt bei Grosskonzernen als Steuerparadies.
Legende: Die britische Insel Guernsey gilt bei Grosskonzernen als Steuerparadies. Reuters

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Schölu Schöpfer (Schoelu)
    Wo sind wir den hier, bei den kranken Amerikaner. Oder befinden wir uns schon so tief im Kommunismus, wo alles Vorgeschrieben wird, wer, was wann, wo, wie machen darf, bzw. muss. Es läuft gerade eine Sendung wie Firmen ins Ausland Outsourcen. Natürlich wird nur der Frankenstärke die Schuld zu geschoben. Das ist unglaublich fahrlässig, das ist nämlich das kleinste Problem aller Firmen in der Schweiz. Zwängereien vom Geldgierigem Staat und fatalen Vorstellungen der Gewerkschaften ist unser Problem
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    1. Antwort von Florian Kleffel (Hell Flodo)
      Wenn Sie nicht möchten, dass Firmen wie auch Privatpersonen bei uns Steuern zahlen, dann bezahlen Sie doch bitte sämtliche Kosten für Infrastruktur und Bildung, sprich für die Zukunft unseres Landes, aus ihrer eigenen Tasche.
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  • Kommentar von Bruno Hochuli (Bruno Hochuli)
    Ich hoffe, dass der Nationalrat die gleiche Meinung vertritt. Es ist an der Zeit, dass die Firmen nicht nur profitieren sondern auch etwas zurück geben müssen. Es werden im Nationalrat und auch im Ständerat wohl schon einige Herren Angst haben, dass ihre Divdenden dann weniger hoch ausfallen.
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  • Kommentar von nathalie wernz (Frau Wer)
    Das ist ja mal eine erfreuliche Nachricht ;)
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