Big Data – Big Business – Big Brother

  • Samstag, 30. November 2013, 8:17 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Samstag, 30. November 2013, 8:17 Uhr, Radio SRF 1
  • Wiederholung:
    • Samstag, 30. November 2013, 20:03 Uhr, Radio SRF 4 News
    • Sonntag, 1. Dezember 2013, 2:03 Uhr, Radio SRF 4 News
    • Sonntag, 1. Dezember 2013, 6:33 Uhr, Radio SRF 4 News
    • Sonntag, 1. Dezember 2013, 11:03 Uhr, Radio SRF 4 News
    • Sonntag, 1. Dezember 2013, 15:33 Uhr, Radio SRF 4 News
    • Sonntag, 1. Dezember 2013, 23:34 Uhr, Radio SRF 4 News

Krankenkassen, Stadtplanerinnen, Geheimdienste, Bundes-Statistiker, Astrophysiker, Werberinnen, Geschichtswissenschafter, Päventiv-Medizinerinnen: Sie alle sitzen auf einer Unmenge von Datenquellen und Daten, mobil und vernetzt, dank des Internets.

Und vielleicht sitzen sie deswegen auf einem gigantischen Schatz. Vorausgesetzt, sie fischen Wertvolles aus dem Datenmeer - dank Algorithmen, Formeln, der neuen Währung für Big Business. Was ist aber Big Data? Wer besitzt Big Data? Und wer verdient damit Geld,  auf Kosten unserer Privatsphäre? «Trend» klärt auf.

Weitere Themen:

  • Die Basler Kantonalbank in der Kritik: Der Bankratspräsident tritt zurück
  • Finanzmarkt-Regulierung: UBS und Credit Suisse wollen in Brüssel mitreden
  • Vor der Ministerkonferenz in Bali: Die Welthandelsorganisation ist blockiert

Beiträge

  • BKB-Präsident tritt ab

    Fair Banking: Mit diesem Slogan wirbt die Basler Kantonalbank BKB. Aber die Angestellten spielten nicht immer fair.

    Der Steuerstreit mit den USA, die Verwicklung in einen mutmasslichen Fall von Anlagebetrug, und zuletzt der Rüffel von der Finanzmarktaufsicht, weil BKB-Leute den Börsenkurs der eigenen Partizipationsscheine manipuliert haben. Trotz all dieser Affären hat Bankratspräsident Andreas Albrecht einen Rücktritt stets ausgeschlossen. Nun hat er es sich anders überlegt. Noch dieses Jahr gibt er das Amt ab.

    PHILIP MEYER

  • Grossbanken mit eigener Lobby-Organisation

    Immer öfters spricht die Banken-Branche nicht mit einer Stimme. International tätige Grossbanken haben eben nicht die gleichen Interessen wie beispielsweise eine auf reiche Kunden ausgerichteten Privatbank oder eine im Hypothekar-Geschäft tätige Kantonalbank.

    Die Grossen - also UBS und Credit Suisse - sie wollen sich nun stärker bei der EU in Brüssel einbringen. Sie haben zu diesem Zweck sogar eine eigene Lobby-Organisation gegründet.

    BARBARA WIDMER

  • Liberalisierung des Welthandels blockiert

    Freier Welthandel für mehr Wohlstand: Da hat wohl niemand was dagegen einzuwenden. Aber wenn's dann konkreter wird, dann brechen schnell Interessen-Gegensätze auf. Diese leidige Erfahrung macht die Welthandelsorganisation WTO. Seit Jahren schon ist eine weitere Liberalisierungsrunde blockiert.

    Zu gegensätzlich sind die Vorstellungen der einzelnen Staaten. Diese Woche haben die 159-WTO-Botschafter in Genf erneut versucht, diese Liberalisierungsrunde zu beleben - mit Blick auf die Ministerkonferenz auf Bali nächste Woche. Ohne Erfolg. Aber: Worüber wird da genau gestritten?

    MAREN PETERS BEFRAGT VON IWAN LIEBERHERR

  • Der grosse Datenschatz

    Facebook, Google, Amazon und Apple: Das sind die wohl bekanntesten DAten-Sammler überhaupt. Eigentlich müssten wir aber auch die SBB zu den Datensammlern zählen, Migros und Coop, das Strassenverkehrsamt und die Wohn-Gemeinde. Auch sie sammeln eine Unmenge Daten von uns, rund um die Uhr.

    Ein gigantischer Schatz - und: die neue Währung für Big Business.

    CHARLES LIEBHERR

Moderation: Iwan Lieberherr, Redaktion: Iwan Lieberherr