Das Turbohuhn auf unsern Tellern

  • Samstag, 4. März 2017, 8:13 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Samstag, 4. März 2017, 8:13 Uhr, Radio SRF 1
  • Wiederholung:
    • Samstag, 4. März 2017, 16:33 Uhr, Radio SRF 4 News
    • Samstag, 4. März 2017, 20:03 Uhr, Radio SRF 4 News
    • Sonntag, 5. März 2017, 2:03 Uhr, Radio SRF 4 News
    • Sonntag, 5. März 2017, 4:32 Uhr, Radio SRF 4 News
    • Sonntag, 5. März 2017, 6:33 Uhr, Radio SRF 4 News
    • Sonntag, 5. März 2017, 15:33 Uhr, Radio SRF 4 News
    • Sonntag, 5. März 2017, 23:34 Uhr, Radio SRF 4 News

Wer ein Poulet kauft oder ein Ei, kann sicher sein, dass ganz zu Beginn der Produktionskette ein mächtiger Züchter aus dem Ausland steht. Nur sie sind in der Lage, Lege- und Masthühner zu züchten, die kostengünstig Fleisch und Eier liefern.

Ein paar wenige Fans versuchen, sich der industriellen Logik zu entziehen und wollen mit seltenen Hühnern im Markt Fuss fassen. Doch ihre Tiere sind mit den konventionellen «Turbohühnern» nicht zu vergleichen – sie sind sehr viel teurer und daher vor allem für ein Feinschmecker-Publikum gedacht.

Beiträge

  • LafargeHolcim: Ethische Fragen zum Geschäft in Syrien

    Der Zement-Konzern LafargeHolcim hat diese Woche eingeräumt, dass er in Syrien gegen seinen eigenen Verhaltenskodex verstossen hat.

    Das Geständnis kommt, nachdem französische Straf-Ermittler seit dem Herbst dem Vorwurf nachgehen, dass LafargeHolcim dem sogenannten Islamischen Staat Steuern und Wegzölle bezahlt habe, um ein lokales Zementwerk weiter betreiben zu können. LafargeHolcim habe die Terror-Organisation auf diese Weise mit-finanziert. - Hätte dies nicht verhindert werden können? Verhindert werden müssen? Fragen für Wirtschaftsethiker.

    KLAUS AMMANN

  • Der Kampf der Telecom-Firmen um Geschäftskunden

    Grosse, auffällige Plakate und witzige Spots im Fernsehen: Die hiesigen Telekom-Anbieter werben intensiv um Kunden, für immer neue Handys, Internet- und TV-Abos. Weniger sichtbar, aber nicht minder intensiv ist der Kampf um Firmen-Kunden.

    SAMUEL EMCH

  • Geflügel-Produktion und Bio-Diversität

    Wer ein Pouletbrüstchen kauft, ein Flügeli oder sogar ein ganzes Huhn, oder wer ein Ei in den Einkaufskorb legt, kann sicher sein: Ganz am Anfang der Produktionskette steht ein sogenanntes Turbo-Huhn.

    Diese werden heute von etwa einem halben Dutzend weltweit tätigen Industrie-Betrieben gezüchtet. Mit der Bio-Diversität ist es also nicht weit her. Dafür haben die Turob-Hühner einen schlagenden Vorteil: Die Fleisch- und Eier-Produktion ist ökologisch.

    Gleichwohl wagen es private Züchter immer wieder, besondere alte Rassen zu züchten. So Lukas Meier im aargauischen Hägglingen. Auf seinem Biohof züchtet er das steirische Sulmtal-Huhn. Die Kunden sind bereit, für Fleisch und Eier tief ins Portemonnaie zu greifen, wie er im «Trend» sagt.

    MASSIMO AGOSTINIS

Moderation: Iwan Lieberherr, Redaktion: Iwan Lieberherr