Zu viel Buchenholz auf dem Markt - was tun damit?

  • Samstag, 30. August 2014, 8:13 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Samstag, 30. August 2014, 8:13 Uhr, Radio SRF 1
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    • Sonntag, 31. August 2014, 23:34 Uhr, Radio SRF 4 News

Der Schweizer Wald verändert sich: Es gibt mehr Buchen, dafür weniger Rottannen. Das ist gut für die Ökologie, aber ökonomisch hat dieser Wandel eine Kehrseite. Weil immer mehr Buchenholz auf den Markt kommt, ist der Preis zusammengebrochen.

Er ist mittlerweile so tief, dass viele Forstreviere rote Zahlen schreiben. Die Waldwirtschaft sucht deshalb nach neuen Absatzmärkten. Sie hofft auf die Bauwirtschaft. Denn die Buche hat sehr festes Holz und würde es möglich machen, sogar Hochhäuser aus Holz zu bauen. Aber in der Schweiz gibt es keine Sägerei, die Buchenholz für den Bau herstellen kann. In einem Pilotprojekt wird nun geprüft, wie viel ein neues Werk kosten würde und ob es rentabel wäre. Unklar ist, ob die Bauwirtschaft das Buchenholz auch wirklich verwenden würde. Die Signale aus der Branche sind widersprüchlich.

Beiträge

  • Ferngesteuerte Zukunft

    Die automobile Zukunft ist elektrisch und klug, Autos fahren von alleine und Staus sind Vergangenheit. Diese These vertrat der Zukunftsforscher Lars Thomsen am Tag der Wirtschaft in Zürich.

    Stefan Ulrich und Manuel Rentsch

  • Roche strebt zweites Standbein an

    Roche übernimmt das amerikanische Bio-Tech-Unternehmen InterMune und bezahlt dafür teure 8,3 Milliarden Dollar, über 60 mal mehr als der jährliche Umsatz des Unternehmens. InterMune verfügt gerade mal über ein einziges Lungenmedikament, das Roche aber unbedingt haben wollte.

    Klaus Ammann

  • Privatbanken lüften Schleier

    Sie waren unscheinbar, verschwiegen und haben eine rund 200jährige Geschichte: die Genfer Privatbanken Pictet, Lombard Odier und Mirabaud. Erstmals haben sie ihre Bücher geöffnet, weil sie zu Aktiengesellschaften geworden sind.

    Susanne Giger

  • Schwerpunkt: Fehlender Absatzmarkt für Buchen

    Anstelle von Rottannen wachsen in den Schweizer Wäldern vermehrt die angestammten Buchen nach. Sie sind gut für den Wald, für andere Pflanzen und Tiere. Aber das viele Buchenholz verkauft sich schlecht. Die Waldwirtschaftsverbände der Nordwestschweiz hoffen auf Absatz in der Bauwirtschaft.

    Doch das erfordert zuerst hohe Investitionen.

    Stefan Ulrich

Moderation: Marcel Jegge, Redaktion: Marcel Jegge