Gott mehr gehorchen als den Menschen – die «Pfarrei-Initiative»

In der «Pfarrei-Initiative» erklären Seelsorgerinnen und Seelsorger der römisch-katholischen Kirche, dass sie im Gottesdienst Verbote ihrer römischen Kirchenleitung umgehen.

Längst sei es für sie selbstverständlich, Mitglieder anderer Konfessionen und wiederverheiratete Geschiedene zur Kommunion einzuladen und Pastoralassistent/innen während Eucharistiefeiern predigen zu lassen. Manchmal müsse man «Gott mehr gehorchen als den Menschen», wie es schon in der Bibel heisse. 

Gegen 500 kirchliche Angestellte haben die «Pfarrei-Initiative» unterschrieben, darunter auch Seelsorger aus dem Bistum Chur. Diese müssen Bischof Vitus Huonder begründen, warum sie die «Pfarrei-Initiative» unterschrieben haben. Am Sonntag findet vor der Kathedrale Chur ein Solidaritätstag statt. Die Unterzeichner aus dem Bistum Chur überbringen der Bistumsleitung ihre Antwortbriefe belgeitet von Katholikinnen und Katholiken aus der ganzen Schweiz. Was will die «Pfarrei Initiative»? Und warum unternehmen die Initianten eine Wallfahrt nach Chur? Auskunft gibt Georg Schmucki aus St. Gallen. Er ist Priester und Sprecher der Pfarrei-Initiative.


 
Weiteres Thema: Christinnen und Christen in Palästina.