Was glaubt, wer glaubt?

Das apostolische Glaubensbekenntnis, das Credo, wird jeden Sonntag in römisch-katholischen Gottesdiensten gebetet. Es beginnt mit: «Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen». Dieses Credo ist schon alt, man kann es zurückverfolgen bis ins 3. Jh. nach Christus.

Im Volksmund wird behauptet, Jesus habe jedem der zwölf Apostel je einen Vers zugeschrieben. Das ist eine Legende. Denn das Glaubensbekenntnis war in den Anfängen des Christentums ein wichtiges Element bei der Taufe. Damals liessen sich vor allem Erwachsene taufen. Für sie war es wichtig, dass sie sich öffentlich zu dem neuen Glauben bekannten.

Elke Pahud de Mortanges ist Professorin für Dogmengeschichte an der Universität Freiburg i. Br., sie erzählt von der Entstehungsgeschichte dieser berühmten Sätze.

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