Sforza auch mit Thun in Lugano erfolgreich

Ein defensiv fehlerhafter FC Lugano verliert im ersten Super-League-Heimspiel seit über 13 Jahren gegen Thun mit 2:3. Zwei der drei Treffer für das Team von Ciriaco Sforza erzielten ehemalige Wohlen-Spieler.

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Spielbericht Lugano-Thun

4:49 min, aus sportpanorama vom 26.7.2015

Ciriaco Sforza weiss, wie man auf dem Cornaredo gewinnt. In der vergangenen Challenge-League-Saison war er mit Wohlen der einzige Coach, der in Lugano gewinnen konnte, und das gleich zweimal.

Lugano bemüht, aber zu fehlerhaft

Nun stachen Sforzas Trümpfe auch beim FC Thun in der Super League. Mit Simone Rapp und Roman Buess zeichneten zwei Ex-Wohlener für zwei der drei Thuner Tore beim 3:2-Sieg verantwortlich.

Lugano machte den Thunern das Toreschiessen mit fehlerhafter Defensivarbeit freilich auch relativ einfach. Die Tessiner gingen in ihrem ersten Super-League-Heimspiel seit gut 13 Jahren durch einen Foulpenalty von Mattia Bottani (7.) früh in Führung und spielten munter nach vorne.

Thun nutzt die Möglichkeiten

Doch innert 24 Spielminuten (40.-64.) gelang den Gästen aus Thun die spielentscheidende Wende. Zunächst konnte Rapp nach einer schönen Flanke von Buess unbedrängt einköpfeln. Dann traf Marco Rojas nach einer missglückten Abwehraktion mit einem platzierten Schlenzer von der Strafraumgrenze.

Schliesslich profitierte auch noch Russo von einem Missverständnis zwischen Lugano-Keeper Francesco Russo und Verteidiger Igor Djuric.

Schlusspunkt per Penalty

Von der Thuner Abgeklärtheit im Abschluss war Lugano weit entfernt. Der Aufsteiger betrieb zwar viel Aufwand und suchte nach Kräften den Anschlusstreffer, fand diesen aber erst praktisch mit dem Schlusspfiff. Patrick Rossini traf vom Penaltypunkt zum 2:3-Endresultat. Der Stürmer war Minuten zuvor noch am Pfosten gescheitert.

Sendebezug: Radio SRF 1, Mittagsbulletin 26.07.2015, 12:40 Uhr.