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Weltcup Männer Kristoffersen und Zenhäusern glänzen in Adelboden

Henrik Kristoffersen hat den Slalom am «Chuenisbärgli» gewonnen. Der Norweger setzte sich hauchdünn vor Marcel Hirscher durch. Ramon Zenhäusern gelang als 7. ein Top-Resultat.

Das Podest

  • Henrik Kristoffersen
  • Marcel Hirscher +0,06
  • Alexander Choroschilow +0,60

Mit seinem Sieg am «Chuenisbärgli» hat Kristoffersen erfolgreich Revanche für die Niederlage in Santa Caterina genommen. Dort hatte ihm Hirscher zum ersten Mal in dieser Saison im Slalom vor der Sonne gestanden. Kristoffersen verdiente sich den Sieg mit einem fulminanten 2. Lauf, in dem er trotz äusserst schwierigen Bedingungen eine unglaubliche Sicherheit ausstrahlte. Für den 21-Jährigen ist es im 4. Slalom der Saison der 3. Sieg.

Legende: Video Hirscher: «Sieg wäre dringelegen» abspielen. Laufzeit 01:37 Minuten.
Aus sportlive vom 10.01.2016.

Der Platzhirsch

Hirscher konnte seine eindrückliche Bilanz in Adelboden ausbauen. Seit 2010 stand der Österreicher im Slalom immer auf dem Podest, von 2012 bis 2014 jeweils ganz zuoberst. Hinzu kommen zwei Erfolge im Riesenslalom. Mehr Podestplätze (10) kann am «Chuenisbärgli» keiner vorweisen.

Mit einem Sieg, seinem 6. in Adelboden, hätte Hirscher noch eine historische Marke geknackt: Er wäre an der schwedischen Skilegende Ingemar Stenmark vorbeigezogen und zum alleinigen Rekordsieger aufgestiegen.

Die Schweizer

  • 7. Ramon Zenhäusern +1,32
  • 13. Daniel Yule +1,88
  • 14. Luca Aerni +2,06

Die Schweizer Slalom-Cracks zeigten im dichten Nebel von Adelboden eine gute Leistung, allen voran Zenhäusern. Der grossgewachsene Oberwalliser machte in der Entscheidung dank Laufbestzeit 14 Plätze gut und durfte sich über sein mit Abstand bestes Weltcup-Ergebnis freuen. In Adelboden hatte er es in den letzten beiden Jahren jeweils nicht in den 2. Durchgang geschafft.

Das weitere Programm

Der Weltcup-Tross der Männer bleibt im Berner Oberland. Bevor am Samstag die legendäre Lauberhorn-Abfahrt ansteht, starten die Skicracks am Freitag zur ersten Super-Kombination des Winters. Die Berner Oberländer Skiwochen enden am Sonntag mit einem Slalom.

Legende: Video Aerni: «Müssen an die Leistung von Ramon anknüpfen» abspielen. Laufzeit 01:40 Minuten.
Aus sportlive vom 10.01.2016.
Legende: Video Yule: «Alle reden von Podest, so einfach ist das nicht» abspielen. Laufzeit 01:17 Minuten.
Aus sportlive vom 10.01.2016.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 10.01.2016, 13:15 Uhr

8 Kommentare

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  • Kommentar von Jasmina, Luzern
    Herr Gott noch mal immer gibt es was auszusetzen. Klar ist die Sitution nicht einfach aber die Jungs machen es wirklich gut. wenn die Jungs so weiter fahren kommt das gut.
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    1. Antwort von E. Waeden, Kt. Zürich
      Ja, und wenn sogar ein Hirscher unsere Jungen sehr lobt, macht ihn das 1. sympathisch :-) & 2. hat er recht damit, dass man zukünftig mit ihnen rechnen muss. "Der Yule ist ziemlich cool", sagte M. Hüppi. Alle unsere Athleten/Innen sind ziemlich cool & bei ihren Interviews immer sehr sympathisch. Gratulation an die Jungs für die hervorragenden Ränge an diesem schwierigen Slalomhang. Haben sie super gemacht & die Piste gerockt.:-)
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  • Kommentar von Stefan Arnold, Unterschächen
    Dieder Kommentar wegen dem Gesamtklassement ist neben gut und böse sollte man doch auch einmal sagen das drei unserer Topleute verletzt sind, aber das wird vergessen oder man will es vergessen. Kommen sicher wieder bessere Zeiten, und haute war mal schon nicht so schlecht?
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  • Kommentar von jean passant, thun
    Ganz o.k. Leistung vom Slalomteam, aber es gibt keinen Grund zur Euphorie. Der beste Schweizer liegt im Gesamtklassement auf Rang 25 und er wird bestimmt bald aus den ersten 30 verschwinden. So schlecht waren die Swiss Ski Fahrer diesbezüglich noch gar nie. Swiss Ski hat wahrscheinlich noch nie ein so schwaches Speed Team wie jetzt an das Lauberhorn schicken müssen. Hoffen wir, dass die Slalomfahrer sich vom restlichen Team hinsichtlich Lethargie und passivem Fahrstil nicht anstecken lassen.
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    1. Antwort von Hanni Fischer, Dietikon
      Der einzige der hier in Lethargie verfällt sind Sie, lieber Herr Passant. Man müsste fast meinen, Sie haben keinen anderen Lebensinhalt, als sich immer und immer wieder über ALLE schlecht zu machen. Ich hoffe, Sie konnten ihren Sonntag trotzdem ein wenig geniessen!
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    2. Antwort von E. Waeden, Kt. Zürich
      @J. Passant: Vielleicht ist Ihnen in Ihrer Euphorie unser Team nieder zu machen entgangen, dass Janka nach seinen Rennen, die er gefahren hat, im Gesamtklassement auf Rang 8 war. Ohne den RS spült ihn das natürlich nach hinten. Das GK ist sowieso nicht sehr Aussage kräftig, weil mittlerweile aus taktischen Gründen, manchmal Slalomisten auch Super-G fahren, aber Speed Fahrer keine Slalomrennen. Ausser sie fahren die Kombi. Fazit: Die Ersten im GK sind auch am meisten Rennen gefahren.
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