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Weltcup Männer Paris vor einem Überraschungsmann

Der Franzose Valentin Giraud Moine verblüfft bei der Abfahrt in Kvitfjell mit Rang 2. Dominik Paris gewinnt, Beat Feuz wird starker Fünfter.

Legende: Video «Überraschendes Podest bei der Abfahrt der Männer in Kvitfjell» abspielen. Laufzeit 3:25 Minuten.
Aus sportaktuell vom 12.03.2016.

Das Podest

  • 1. Dominik Paris (It)
  • 2. Valentin Giraud Moine (Fr) +0,20 Sekunden
  • 3. Steven Nyman (USA) +0,24

Während der zuletzt immer besser in Fahrt kommende Dominik Paris nach seinem Triumph im Februar in Chamonix seinen zweiten Saisonsieg feierte, gab es auf Platz 2 eine Überraschung. Valentin Giraud Moine verblüffte wie schon in den Trainings mit einer beeindruckenden Fahrt und klassierte sich zum ersten Mal überhaupt in den Top 10.

Legende: Video «Feuz kann erneut mit den Besten mithalten» abspielen. Laufzeit 2:00 Minuten.
Vom 12.03.2016.

Die Schweizer

  • 5. Beat Feuz +0,36
  • 13. Carlo Janka +1,19
  • 19. Marc Gisin +1,56
  • 25. Ralph Weber +1,88

Die Ziellinie überquerte Beat Feuz als Dritter, Sieger Paris und Giraud Moine verdrängten den Schangnauer schliesslich noch auf Platz 5. Obwohl am Ende kein Podestplatz herausschaute, war es erneut eine grossartige Leistung des 29-Jährigen. Es war bereits der 5. Top-5-Platz von Feuz seit seinem Comeback Mitte Januar. Die restlichen Schweizer klassierten sich allesamt ausserhalb der Top 10.

Kampf um die kleine Kugel

Spannung pur im Abfahrts-Weltcup: Gleich 5 Fahrer streiten sich um die kleine Kugel. Der verletzte Aksel Svindal und Peter Fill (436 Punkte), Paris (432), Kjetil Jansrud (382), sowie Adrien Theaux (370) liegen alle innerhalb von 66 Punkten. Die Entscheidung fällt am kommenden Mittwoch beim Weltcup-Finale in St. Moritz.

Legende: Video «Interview mit Beat Feuz» abspielen. Laufzeit 1:44 Minuten.
Vom 12.03.2016.

Die Stimmen

  • Beat Feuz: «Mit dem Resultat muss ich zufrieden sein, aber es fehlten nur 16 Hundertstel auf Platz 2, das ist ärgerlich. Aber ich bin wieder vorne dabei, irgendwann klappt es auch wieder bis ganz nach vorne.»
  • Carlo Janka: «Es ist eine eher flache, einfache Angelegenheit. Dort fehlt mir in der Abfahrt noch am meisten, das zeigt sich dann hier in Kvitfjell.»
  • Dominik Paris: «Dass mir heute so ein Lauf gelingt, hätte ich nicht gedacht. Der letzte Teil ist mir mit der hohen Geschwindigkeit sehr gut gelungen.»

Das weitere Programm

Am Sonntag wird in Kvitfjell ein Super-G ausgetragen. Danach steht das Weltcup-Finale in St. Moritz auf dem Programm.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 12.03.16, 11:50 Uhr.

10 Kommentare

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  • Kommentar von Stefan Arnold, Unterschächen
    Solche Kommentare wie sie dieser Tuner immer wieder schreibt sind für die jungen einfach nur frustrirent , aber er kann es nicht besser und sollte, einfach einmal den Mund halten, denn wir haben doch junge die sehr gut fahren und wenn sie gesund bleiben kommt da sicher wieder etwas gutes nach.
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  • Kommentar von Christian Hofstetter, Zürich
    Ausser Beat Feuz und mit Abstrichen Carla Janka hat das Schweizer Abfahrtsteam enttäuscht. Die Jungen sind nicht ewig jung und leider auch nicht erfolgreich. Gisin hat ein Topresultat gebracht und danach den Biss verloren. Weber wird nie ein Grosser, dafür ein Platzfahrer zwischen 20 und 30. Und die anderen: Vielleicht schafft es mal einer unter die ersten 30. Die goldenen Abfahrtszeiten gehören endgültig der Vergangenheit an.
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    1. Antwort von E. Waeden, Kt. Zürich
      Immerhin sind im Abfahrts WC Feuz auf dem 7. & Janka auf dem 9. Rang. In den Top 10 gehören sie also zu den besten Abfahrern der Welt. Und nicht vergessen: Küng fehlte diese Saison im Abfahrtsteam.
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  • Kommentar von E. Waeden, Kt. Zürich
    Also Janka nach dem 1. Training auf Rang 33?, er seinen 2. Trainingslauf wegen dem schlimmen Sturz vor ihm von Fayed hat abbrechen müssen, ist die Steigerung von 20 Rängen doch als "gut gelungen" zu bewerten. Und der Kugelblitz der kugelte sich auf den hervorragendem 5. Rang. Gratulation an beide Schweizer.
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