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Was tun bei Angstgedanken oder plötzlich aufkommender Panik?
Aus Wissen Webvideos vom 13.01.2022.
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«Puls kompakt» Drei Tipps bei Angst und Panik

Beim Joggen durch den Wald, dem wöchentlichen Einkauf oder im Aufzug – plötzlich auftretende Ängste sind beunruhigend und lassen den Puls in die Höhe schiessen. Was tun? «Puls kompakt» nennt hilfreiche Strategien.

  • Tipp 1: Bleiben Sie in Bewegung

Bewegung kann helfen, sich aus der Angststarre zu befreien. Ein Spaziergang, schnelleres Laufen, aber auch Liegestütze bauen Stressreaktionen erfolgreich ab. Der Körper verbraucht die Energie für die Bewegungsabläufe und hat weniger Energiereserven für typische Angstsymptome wie Schwitzen, Zittern oder Herzrasen.

  • Tipp 2: Kontrollieren Sie Ihre Atmung

Versuchen Sie sich gezielt auf Ihre Atmung zu fokussieren. Dies funktioniert beispielsweise mit der 4-6-8-Technik: 4 Sekunden einatmen, den Atem 6 Sekunden halten, dann 8 Sekunden ausatmen. Diese Technik sorgt für Entspannung. Im besten Fall lehnen Sie sich dafür rücklings an ein Objekt oder setzen sich im Kutschersitz hin. Dies sorgt für zusätzliche Entspannung. Die Lunge hat so viel Platz für eine tiefe Atmung.

  • Tipp 3: Lenken Sie sich ab

Konzentrieren Sie sich bei plötzlich aufkommender Angst auf Ihre Umgebung. Was sehen Sie? Was hören Sie? In solchen Situationen kann es hilfreich sein, zu zählen. Ähnlich wie beim Schafezählen zum Einschlafen sorgt dies für die nötige Entspannung.

Auch ein Anruf bei einer guten Kollegin kann helfen. Denn es wirkt beruhigend, eine vertraute Stimme zu hören.

Puls, 10.01.2021, 21:05 Uhr;

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Bernhard Haeuser  (Bernie H)
    Tipp 4: Lesen Sie keine Coronabeiträge
    1. Antwort von Stefan Huwiler  (huwist)
      Wieso bekommen Sie denn bei Coronabeiträgen Angst? Immer noch ungeimpft?
    2. Antwort von Bernhard Haeuser  (Bernie H)
      Oh keine Sorge, ich nicht, aber all die Kommentarschreiber in den Covid Beiträgen.

      PS: Ja, ich bin geimpft
  • Kommentar von Christina Ammann  (chrissie)
    In den 30 Jahre wo ich unter Angst und Panikattacken litt, habe ich mir einen riesigen Erfarungschatz aufgebaut. Dank Therapien ( alles ohne Medikamente) und ich hatte wirklich schlimme Angst und Panikzustände, so dass ich das Haus nicht mehr verlassen konnte, habe ich sehr viel über die ganzen Muster und das Zusammenspiel von Köper und Psyche gelernt und weiss inzwischen wie das Ganze funktioniert. Das MBSR ( Achtsamkeitspraxis ) ein wertvolle Methode und heute lebe ich ein normales Leben.