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Bargeldnot in der Westschweiz?
Aus Tagesschau vom 09.12.2019.
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Post zieht Konsequenzen Bargeldversorgung in der Westschweiz nach Überfällen erschwert

  • Die jüngsten Überfälle auf Geldtransporter in der Westschweiz haben Konsequenzen für die Schweizerische Post. Sie stellt einzelne Geldtransporte ein.
  • Daher könne die Bargeldversorgung in der Westschweiz beeinträchtigt werden.
  • Nach dem letzten Überfall Anfang Dezember hat laut der Post der Versicherer den Schutz für solche Transporte nach Daillens im Kanton Waadt per sofort aufgehoben.
  • Eine Folge dieses Entscheides seien längere Transportwege in der Westschweiz.
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Aus dem Archiv: Überfall auf Geldtransport in Daillens/VD
Aus Schweiz aktuell vom 03.12.2019.
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Die kurzfristige und fristlose Aufhebung des Versicherungsschutzes für die Posttochter SecurePost führt dazu, dass einige Geldautomaten nicht einwandfrei funktionierten, wie die Post weiter mitteilt.

Die Post habe nach dem Überfall vom 2. Dezember in kurzer Zeit verschiedene Massnahmen ergriffen. Beispielsweise würden in den Transportern Systeme eingebaut, die die Banknoten bei einem Überfall einfärben. Weitere Sicherheitsmassnahmen würden nicht publik gemacht, um die Mitarbeitenden der Transporte zu schützen und den Tätern die Arbeit nicht zu erleichtern.

Die Post verweist zudem auf Alternativpläne, mit denen sie garantieren will, dass die Bevölkerung und die Unternehmen weiterhin zuverlässig mit Bargeld versorgt werden können. Die Aufhebung des Standortes in Daillens führe allerdings dazu, dass die Post mehr Personal und Sicherheitsfahrzeuge benötige.

Serie von bewaffneten Raubüberfällen

Unbekannte bewaffnete Täter hatten am 2. Dezember einen Geldtransporter von SecurePost überfallen, das Fahrzeug aufgesprengt und in Brand gesteckt. Sie flohen anschliessend vermutlich mit schwarzen Fahrzeugen. Wie gross die Beute war, ist nicht bekannt.

Im Kanton Waadt kommt es seit Monaten immer wieder zu bewaffneten Raubüberfällen auf Geldtransporter. Das Vorgehen der Täter ist dabei immer ähnlich, allerdings schlugen sie jeweils zu verschiedenen Tageszeiten zu. Letztmals war es vor dem Vorfall vom 2. Dezember am vergangenen 23. August in La Sarraz (VD) zu einem bewaffneten Raubüberfall auf zwei Geldtransporter gekommen, damals an einem frühen Morgen.

Diese Verschlechterung der Sicherheitslage bleibt laut Mitteilung der Post für die Branche der Sicherheitstransporteure nicht ohne Folgen. Die Post erwarte, dass alle beteiligten Akteure ihre Verantwortung wahrnehmen und ihren Beitrag leisten, damit der sichere Transport von Wertsachen auch in der Westschweiz wieder möglich werde, heisst es weiter.

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Simon Johannes  (johannes.simon)
    Und unser Bundesrat schläft... Am Ende kommt doch was kommen muss. Weil der Bundesrat den Sachzwängen genügen muss. Schade, dass er nicht proaktiv agiert.
  • Kommentar von Adrian Flükiger  (Ädu)
    Wichtig ist, dass die Fahrer*innen dieser "Kutschen" nicht den Helden spielen, wenn sie überfallen werden. Das ist Unternehmerrisiko, welches gefälligst auch diese Buden über ihre Versicherungen zu tragen haben.
  • Kommentar von Rochus Schmid  (Rochus Schmid)
    Wenn sie beim nächsten Mal eingefärbtes Geld "erbeuten" werden sich die Räuber grün und blau ärgern.

    Eine offene Frage ist für mich, warum die Versicherungen nicht grundsätzlich die "Einfärbtechnik" voraussetzen.
    1. Antwort von Patrik Schaub  (Kripta)
      Ach, wissen Sie; die Kosten, die Kosten ...
    2. Antwort von Urs Dupont  (udupont)
      Warum muss überhaupt noch so viel Bargeld hin und her geschaufelt werden? Zumindest die 1000er Noten sollten abgeschafft werden. Eine Begründung für hohe Bargeldzahlungen haben sowieso nur noch Kriminelle und heute wäre es sogar problemlos möglich, Bargeld zu 99% abzuschaffen. Das wäre für alle eine Minimierung des Risikos und es könnten erst noch hohen Kosten eingespart werden.