Christentümer» Teil 3: Eritreisch-orthodoxe Kirche

Die meisten eritreischen Flüchtlinge in der Schweiz sind orthodoxe Christen. Eigene Kirchen besitzen sie aber keine.

Ein eritreisches Mädchen in einer Flüchtlingsunterkunft faltet die Hände.
Bildlegende: Die meisten Eritreerinnen sind christlich. Keystone

Die Gläubigen sind in verschiedenen reformierten und katholischen Gotteshäusern zu Gast. So auch in der römisch-katholischen St. Christophorus-Kirche in Basel. Am letzten Wochenende hat die eritreische Kirche Mariä Empfängnis gefeiert - mit Trommeln und Gesang.

Die Gläubigen kleiden sich weiss und im Gottesdienst wird Tigrinya, die eritreische Landessprache, gesprochen. Wenn Feste gefeiert werden, platzen die Gotteshäuser aus allen Nähten. Die Religion ist für viele eritreische Flüchtlinge wichtig. Sie bedeutet ein Stück Heimat.

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Redaktion: Raphael Rauch