Die Ökonomie des Göttlichen: Ausstellung in Basel

Es ist ein Geben und Nehmen in der asiatischen Götterwelt. Wenn man die Götter beschenkt, kriegt man dafür ihre Aufmerksamkeit. Deswegen bekommen Götter oft reichhaltige Opfergaben. Eine Ausstellung im Basler Museum der Kulturen beschäftigt sich mit diesem Tauschhandel mit den Göttern.

Auch Menschen profitieren vom Handel mit dem Göttlichen. Die Ausstellung zeigt beispielsweise einen klappbaren Altar. Ein Erzähler benutzt ihn, um die indischen Göttergeschichten den Kindern nahe zu bringen. Dafür erhält er ein Entgelt von den Zuschauern.

Weil viele indische Götter nicht mit leeren Händen besucht werden dürfen, funktioniert auch das Geschäft mit den Opfergaben sehr gut. Doch es gilt nicht: Je grösser das Opfer desto besser. Alle Gläubigen opfern entsprechend ihrer finanziellen Situation.

Weiteres Thema: Die sogenannte «Homo-Ehe» hält die römisch-katholische Kirche auf Trab.