Eine Frau als Vorbeterin

Islamische Fundamentalisten wären wohl entsetzt über das Gebet der Initiative «Offene Moschee Schweiz». Es wird von einer Frau geleitet und findet in einer Kapelle statt. Geschlecht, Herkunft und sexuelle Orientierung spielen keine Rolle.

Elham Manea
Bildlegende: Elham Manea UZH

Für Jasmina El-Sonbati und Elham Manea ist ein solches inklusives Gebet aber ein grosses Bedürfnis. Sie haben die Initiative «Offene Moschee Schweiz» ins Leben gerufen. Sie wollen damit einen säkular-liberalen Islam fördern und allen Muslimen und Musliminnen einen Platz geben. Eine eigene Moschee haben sie (noch) nicht, deshalb beten sie in temporären «Pop-up-Moscheen».

Im Weiteren:

  • Migranten und Migrantinnen arbeiten oft in schlecht bezahlten Jobs, sie sind Hilfsarbeiter oder Putzfrauen. Dabei wären viele viel höher qualifiziert. Das Heks fördert nun solche Menschen.
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Redaktion: Antonia Moser