Ohne Land kein Brot– Die diesjährige Fastenkampagne

Vielen Menschen im Süden wird ihr Land oder Wald entzogen, weil das Land internationalen Konzernen verkauft wird. Für die Bevölkerung ist dieser Boden oft die einzige Lebensgrundlage. Die diesjährige Fastenkampagne wendet sich gegen das sogenannte «land grabbing».

Viele Adivasi verdienen heute Geld als Rattenfänger.
Bildlegende: Viele Adivasi verdienen heute Geld als Rattenfänger. keystone

Ein Beispiel für das «land grabbing» gibt Ajoy Kumar. Er ist der Koordinator der Projekte von Fastenopfer in Indien. Die Adivasi sind eine indigene Bevölkerungsgruppe Indiens, traditionell lebten sie in Wäldern und waren Selbstversorger.

Doch ihre Lebensgrundlage wird immer kleiner, weil internationale Konzerne Eisen und Bauxit abbauen wollen, das sich unter dem Land der Adivasi verbirgt.

Zwar sollten die Ureinwohner gesetzlich geschützt sein, doch der entsprechende Gesetzesartikel wird nicht immer in Praxis umgesetzt. Zu verlockend sind die Prämien von internationalen Konzernen, wenn die Behörden ihnen erlauben, Rohstoffe abzubauen.

Weiteres Thema: Die Kriminalgeschichte des Christentums von dem umfassenden Werk erschien nun der zehnte und letzte Band.

Redaktion: Antonia Moser