Säkular in Geist, gläubig im Herzen

Immer weniger Menschen besuchen Gottesdienste. Das zeigt der Blick in die immer leereren Kirchen – und neu auch eine Umfrage des Bundesamtes fürs Statistik aus dem Jahr 2014. Erstmals liegen Zahlen zum religiösen Verhalten von Herr und Frau Schweizer vor.

Symbolbild: Ministrant betet während dem Gottesdienst.
Bildlegende: Kirchen verlieren an Einfluss, der persönliche Glaube ist aber nach wie vor wichtig. Reuters

So glauben etwa dreiviertel der Schweizer Bevölkerung an einen einzigen Gott oder an eine höhere Macht. Als Atheisten, die an gar nichts glauben, bezeichnen sich bloss 12 Prozent. Kirchen und Moscheen sind out – der persönliche Glaube aber lebt. Die Gesellschaft scheint also gar nicht so säkular zu sein, wie gemeinhin vermutet. Doch die religiösen Institutionen, die Glaubenshüter und Verkünderinnen verlieren an Einfluss. Was bedeutet das für unsere Gesellschaft?

Im Weiteren:

  • Gemeinsam Vorurteile Juden und Muslimen gegenüber überwinden – das ist das Motto der «Respect»-Veranstaltungen. Wir waren an einem dieser interreligiösen Feste dabei, dem Respect-Seder zum Auftakt des jüdischen Pessach-Festes.
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Redaktion: Deborah Sutter